10.10.2017 - 20:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Gabi Müller als Prädikantin in den Dienst der öffentlichen Verkündigung berufen Mit Herz und Courage reden

"Die Oberpfalz hatte und hat starke Frauen", sagt Regionalbischof Hans-Martin Weiss. Einer davon begegnet er in der Christuskirche.

Regionalbischof Hans-Martin Weiß, Kirchenvorsteher Günter Schultheiß, Ursula Maluche, Diakonin Irene Elsner und Johannes Müller (stehend, von links) segneten Gabi Müller (kniend in der Mitte) als Prädikantin ein. Bild: cog
von Autor COGProfil

Der Theologe war aus Regensburg gekommen, um Gabi Müller als Prädikantin in den Dienst der öffentlichen Verkündigung zu berufen und sie einzusegnen.

Müller habe eine anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen und erfolgreich ein Examen abgelegt. "Wir haben sie genau geprüft. Sie kann mit Herz, Freude und Courage reden, sie kann mit ihrer Erfahrung Menschen herausfordern und zum Glauben überzeugen", berichtete Weiß.

Auf Vorschlag des Kirchenvorstands hatte Müller erfolgreich die Ausbildung zur Lektorin absolviert und sich über mehrere Jahre zur Prädikantin weiter qualifiziert. Jetzt darf sie eigenständig Gottesdienste halten, Predigten schreiben und auch das Abendmahl einsetzen.

"Dein Amt sollst du in Verantwortung und Treue führen", mahnte der Regionalbischof und ergänzte: "Vertraue darauf, dass Gottes Geist dich trägt." Auf die Verpflichtungsfrage antwortete Müller: "Ja, mit Gottes Hilfe", dann segneten Weiss, Günter Schultheiß, der Vertrauensmann des Kirchenvorstands, Ursula Maluche, Diakonin Irene Elsner und Johannes Müller, der Sohn der Prädikantin, diese mit Handauflegen und Bibelsprüchen ein.

Dekan Karlhermann Schötz gratulierte der Prädikantin. Sie werde nicht nur in der Gemeinde, sondern im ganzen Dekanatsbezirk eingesetzt: "Ohne unsere Prädikanten und Lektoren wäre unser reiches Gottesdienstleben nicht möglich."

Hatte bisher Stadtpfarrer Dr. Roland Kurz als Liturg den Gottesdienst zelebriert, übernahm jetzt Müller diese Aufgabe. Als neu berufene Prädikantin setzte sie das Abendmahl ein und feierte es mit der Gemeinde. Zum Schluss sprach sie den Segen.

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