12.03.2018 - 20:00 Uhr
Sulzbach-Rosenberg

Harry Vogel legt Amt des Kursleiters und Ausbilders nieder Lehrer der Jäger geht

Bei den Jägern geht eine Ära zu Ende: Harry Vogel, der langjährige Leiter der Jungjägerausbildung in der Kreisgruppe, legt aus Altersgründen sein Amt zum Kursabschluss nieder. 271 Waidmänner hat er bisher ausgebildet, stets mit hervorragenden Ergebnissen in den Prüfungen. Aber die Nachfolge ist geregelt.

25 oder sogar 40 Jahre sind diese Jäger Mitglied in der Kreisgruppe Sulzbach-Rosenberg. Bilder: Gebhardt (2)
von Joachim Gebhardt Kontakt Profil

Hörnerklänge eröffnen traditionsgemäß die Hauptversammlung, und Vorsitzende Lore Kaiser freute sich über einen vollen Saal beim Bartl am Feuerhof. 443 Mitglieder zählt die BJV-Kreisgruppe Sulzbach-Rosenberg momentan, und sie zeigte sich aktiv bei einer Unmenge an Veranstaltungen wie Hegeschauen, Ausstellungen, Hundeprüfungen, Bläser-Terminen, Schießtagen und vielem mehr. Sie erwähnte besonders die Zusammenarbeit mit dem Fischereiverband wegen des Kormorans.

Schatzmeister Willi Sifft legte zufriedenstellende Zahlen vor, und Revisor Gerd Ponkratz beantragte auch im Namen seines Kollegen Thomas Maul die Entlastung des Vorstandes. Für den Jagdkurs berichtete Harry Vogel von einer sehr guten Quote: 90 Prozent der Jungjäger bestanden die schwere Prüfung. Momentan seien wieder 15 für die aktuellen Prüfungen angemeldet.

Aktive Bläser

2001 habe er von Richard Rebhan die Kursleitung übernommen und selbst die Fächer Jagdhunde sowie Jagdliche Praxis unterrichtet. "Mit Ende des laufenden Kurses gebe ich das Amt als Kursleiter und Ausbilder aus Altersgründen zurück", erklärte Vogel am Ende und wünschte seinem Nachfolger Stefan Frank viel Erfolg. Vogel wird demnächst gesondert verabschiedet. Bläser-Obmann Peter Grünthaler berichtete vom neuen Proben-Domizil, das beim Rosengarten entstanden sei. Geburtstage, zwei Beerdigungen, aber auch zwei Hubertusmessen und eine Hundeprüfung hatte die Gruppe umrahmt. "Höhepunkt war das Landkreis-Bläsertreffen in Holzhammer", erinnerte er an das Klangerlebnis.

Einen "harmonischen Kurs" bilanzierte auch Hundeausbilder Winfried Sauerländer für elf Jagd- und Begleithunde im Kurs 2017. Angesichts stark zunehmender Wildschwein-Jagden erinnerte er an die nötige Absicherung der Hunde bei eventuellen Tierarzt-Kosten. Von reibungslosen Schießterminen sprach auch Schießobmann Günther Hörl, der für den 17. März zwischen 9 und 12 Uhr zum Arbeitseinsatz am Schießstand Fatzen um Mithelfer bat. Auch Stefanie Rupprecht als Naturschutzbeauftragte konnte nur Gutes berichten.

Standort gesucht

Abschließend informierte 2. Vorsitzender Stefan Frank über die drohende Schweinepest und bat darum, dass eine Örtlichkeit gefunden werde zur Aufstellung eines Sammelcontainers, in dem im Problemfall dann Schwarzwild-Abfälle entsorgt werden könnten. Er sicherte einem möglichen "Gastgeber" Unterstützung zu.

Jubilare

Ehrungen gab es wieder einige zu vollziehen bei den Jägern, und Lore Kaiser, Stefan Frank und Belinda Kaiser überreichten Nadeln, Urkunden und Geschenke.

25 Jahre: Werner Berberich, Christa Berberich, Norbert Dehling, Walter Kollbrand, Günther Kleiner, Werner Lehnerer, Klaus Pröls, Jürgen Skiefe und Richard Luber.

40 Jahre: Rudi Grädler, Gerhard Hambeck, Johann Aigner und Bodo Wolf.

60 Jahre: Winfried Maiwald. (ge)

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