02.02.2018 - 20:10 Uhr
Sulzbach-Rosenberg

HCA-Seminar nimmt Situation des Stadtmuseums unter die Lupe und bringt Konzepte ein Gymnasiasten als Museumsführer

Ein Seminar des HCA-Gymnasiums hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Situation des Stadtmuseums zu durchleuchten und Anknüpfungspunkte zu erkunden. Dabei entstehen Konzepte für einen Kinderweg oder eine Rallye durch die Einrichtung sowie der Entwurf für einen neuen Flyer.

Das Seminar zu Besuch bei Bürgermeister Michael Göth (Zweiter von links), rechts Seminarleiter Ludwig Nerb, links Schulleiter Dieter Meyer. Bild: exb
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Jeder Schüler an einem bayerischen Gymnasium muss vor dem Eintritt in die gymnasiale Oberstufe je ein W- und ein P-Seminar aus dem Angebot der Schule wählen. Während im W-Seminar die Techniken zum Verfassen einer schriftlichen Arbeit unterrichtet werden, beschäftigt sich das P-Seminar sowohl mit der Orientierung in der beruflichen Arbeitswelt als auch mit einem Projektthema aus dem jeweiligen Fachbereich. Dazu werden externe Partner kontaktiert mit denen die Schüler bestimmte Aufträge abarbeiten sollen.

Neuauflage steht bevor

In einem Gespräch mit Bürgermeister Michael Göth, so eine Mitteilung des HCA, stellten die Schüler nun ihre Ergebnisse vor und überreichten ihm eine Zusammenfassung ihrer Ergebnisse. An einem speziellen Museumstag konnten Grundschüler aus Poppenricht zusammen mit denen des HCA-Gymnasium durch das Museum gehen und dazu ihre historischen Kenntnisse der Herzogstadt mittels eines GPS-Pfades erkunden. Auch zur Kulturnacht im Herbst waren HCA-Gymnasiasten im Einsatz als Museumsführer.

Weitere Projekte wie das Aufstellen von Hinweisschildern oder die Einführung einer Kombi-Eintrittskarte konnten zwar noch nicht realisiert werden, liegen aber bereit für eine Neuauflage des Seminars, die es im September 2018 geben wird.

Peter Lang, Vorsitzender des Fördervereins informierte die Teilnehmer darüber, dass er die Aufstellung einer Multimediawand im neu gestalteten Vortragsraum verwirklichen will. Hierbei soll ein weiteres Arbeitsergebnis der Schülergruppe - Interviews mit sechs Zeitzeugen, also ehemaligen Beschäftigten der Maxhütte - eingebaut werden. Ludwig Nerb, Leiter des Seminars, ergänzte, dass gerade Entstehung, Existenz und schließlich der Konkurs der Maxhütte, die damit verbundenen sozialen und städtebaulichen Veränderungen bestimmt noch genügend Materialien für kommende Arbeitsgruppen bergen würden und die Relevanz der Maxhütte als Industriedenkmal betonen.

Eine solide Basis

HCA-Schulleiter Dieter Meyer zeigte sich im Gespräch mit den Teilnehmern und dem Bürgermeister erfreut über die erbrachten Leistungen. Er ermunterte die Schüler, sich nicht von Rückschlägen abhalten zu lassen, sondern das Erreichte als solide Basis für weitere Unternehmungen zu betrachten.

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