Hüttenverein dankt für Engagement, bittet aber Stadt und Landkreis um Hilfe
Hochofen und Plaza erhalten

Hüttenvereins-Chef Karl-Heinz König (Zweiter von links) dankte den Politikern für die Mithilfe beim Erhalt der Maxhütten-Denkmäler. Bild: hfz

Traditionell zum Weihnachtsmarkt am Hochofen hat der Hüttenverein Glückauf Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur zum gemeinsamen Frühschoppen eingeladen, um sich für deren Engagement zur Erhaltung des Maxhütten-Geländes zu bedanken.

Vorsitzender Karl-Heinz König erinnerte an den ersten Weihnachtsmarkt am Hochofen im Jahr 2007, der durch den Hüttenverein Glückauf mit ins Leben gerufen wurde. "Wir hoffen, dass der Weihnachtsmarkt in dieser Form auch in kommenden Jahren möglich sein wird."

Dies sei jedoch eng an die Entwicklung und den Erhalt des Hochofens und der Hochofen-Plaza geknüpft. König appellierte an alle, sich auch weiterhin für den Erhalt zumindest von Teilen der MH zu engagieren, da die Maxhütte sozusagen als "Industrie 1.0" einen wesentlichen Beitrag der Entwicklung Bayerns vom Agrar- zum Industrieland darstellte. Landrat Richard Reisinger erklärte, dass auch der Landkreis bestrebt sei, zumindest eine Teilkulisse zu erhalten und hier mit zu unterstützen. Mit der Unterstützung der Maffei-Schächte und des Bergbau- und Industriemuseums in Theuern setze sich der Landkreis bereits jetzt für den Erhalt der Montantradition ein.

Bürgermeister Michael Göth bedankte sich auch im Namen der Fraktionen. Die Stadt sei eng verzahnt mit den Aktivitäten des Landratsamts sowie allen aktiven Stellen, die zum Erhalt der Hütte beitragen.

Wichtig sei nun die Sensibilisierung vieler Stellen, auch bei Bezirk, Land und Bund, um die für die Finanzierung notwendigen Gelder zu bekommen. Hier bedankte er sich auch bei den Initiatoren der Unterschriftenaktion zum Erhalt des Hochofens und der Hochofen-Plaza.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.