Im Bezirk Sulzbach-Rosenberg: Arbeitslosigkeit geringfügig gestiegen – Fachkräfte dringend ...
Quote liegt stabil bei drei Prozent

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Sulzbach-Rosenberg stieg die Arbeitslosigkeit von November auf Dezember geringfügig an. Mitte vergangenen Monats waren 770 Menschen arbeitslos gemeldet, rund 20 Personen beziehungsweise 2,9 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Dezember 2015 stieg die Arbeitslosigkeit ebenfalls geringfügig an, und zwar um rund 20 Personen bzw. 2,1 Prozent.

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 2,9 Prozent im November auf 3,0 Prozent im Dezember. Im letzten Monat des Vorjahres lag die Quote ebenfalls bei 3,0 Prozent.

Im Laufe des Berichtsmonats meldeten sich rund 270 Arbeitnehmer neu oder erneut arbeitslos, rund zehn Personen bzw. 5,5 Prozent mehr als im November. Im Vergleich zum Dezember 2015 meldeten sich rund 20 Personen mehr.

"Ursächlich für den geringfügigen Anstieg der Arbeitslosigkeit binnen Monatsfrist sind die in dieser Jahreszeit üblichen vorübergehenden Entlassungen", erklärt der Leiter der Geschäftsstelle Sulzbach-Rosenberg, Franz Elsner. Mit dramatischen Einbrüchen sei jedoch nicht zu rechnen, da sich durch das bewährte Arbeitsmarktinstrument des Saisonkurzarbeitergeldes vielfach Kündigungen, insbesondere im Bau- und Baunebengewerbe, vermeiden ließen.

Bei allgemein unverändert anhaltender Dynamik am Arbeitsmarkt würden nach wie vor gut ausgebildete Fachkräfte aus der Elektro- sowie Heizungs- und Sanitärbranche gesucht. Gefragt seien ferner - wie bereits in den Vormonaten - insbesondere Metallfachkräfte wie Metallbauer, Industriemechaniker, Mechatroniker und Schweißer. Es bestehe auch weiterhin Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Handel, jedoch vorwiegend für flexible Teilzeitkräfte.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften zeigte sich auch im Dezember lebhaft. Im Berichtsmonat waren im gemeinsamen Stellenpool des Arbeitgeber-Services der Sulzbach-Rosenberger Arbeitsagentur und des Jobcenters 280 sozialversicherungspflichtige Stellen zur Besetzung gemeldet, das sind rund 40 Angebote mehr als im Dezember des Vorjahres.
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