Kommunalunternehmen Krankenhäuser boomt
Rekord eingefahren

Modernste Ausstattung ist selbstverständlich in allen Abteilungen - nur so kann der wachsende Standard gehalten werden. Bild: Gebhardt

"Ein gigantisches Rekordjahr liegt hinter uns", schwärmt Vorstand Klaus Emmerich. In den zwölf Jahren seit Bestehen des Kommunalunternehmens "Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach" habe es noch kein einziges Mal zehntausend rein stationäre Fälle in einem Jahr gegeben. 2016 war es so weit: Seit seiner Gründung verzeichnet das Kommunalunternehmen die höchste Zahl

an stationären Patienten des St.-Anna-Krankenhauses

und auch des Kommunalunternehmens

an Geriatrischen Rehabilitanden in der St.-Johannes-Klinik

und damit auch die höchste stationäre Fallzahl des Kommunalunternehmens insgesamt (stationär und Reha).

Lediglich die stationären Patienten- und Fallzahlen der St.-Johannes-Klinik erreichten 2016 kein Rekordniveau. 8825 stationäre Fälle in St. Anna und 1204 in St. Johannes ergaben 10 029 gesamt, mit den 726 Rehabilitanten sogar 10 755. "Das ist ein Riesen-Erfolg", bilanziert Emmerich in seinem Rückblick auf 2016. "Gegenüber dem Vorjahr sind die stationären Patienten um 423 gestiegen."

Die Fallschwere, der sogenannte Casemix, war im St.-Anna-Krankenhaus auch noch nie so hoch wie 2016. Und Emmerich kündigt an: "Die Wirtschaftlichkeit des Kommunalunternehmens wird sich verbessern, das Jahresdefizit 2016 gegenüber dem Vorjahr signifikant verringern, nämlich um ein Drittel." Das entspricht ungefähr einer Million Euro.

Wie berichtet, sehen die Verantwortlichen den Grund für die Rekordzahlen in einem kontinuierlich erweiterten Leistungsangebot des St.-Anna-Krankenhauses und der St.-Johannes-Klinik sowie an den Investitionen in Millionenhöhe. "Diesen Kurs wird das Kommunalunternehmen 2017 fortsetzen", verspricht Emmerich.
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