Ladeverbund Franken+ modernisiert seine Säulen
Per SMS zum Strom

Auch die Ladesäule am Großparkplatz wird bald per SMS anzusteuern sein für die Besitzer von Elektroautos. Bild: ge
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
11.01.2017
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Der Ladeverbund Franken+ führt ein neues Bezahl- und Abrechnungssystem an allen beteiligten Stromtankstellen ein. In einer Pilotphase läuft das System bereits ab Montag an den Ladesäulen der Stadt- und Gemeindewerke Rückersdorf, Forchheim und Erlangen getestet. Ab Frühjahr sind dann die weiteren Ladestationen im gesamten Verbund - auch die in Sulzbach-Rosenberg - mit dem Bezahlsystem ausgestattet.

Die Freischaltung der Ladestation erfolgt über eine SMS aus dem Mobilfunknetz von Telekom, Vodafone, Mobilcom, Debitel oder O2. Kunden anderer Mobilfunkanbieter müssen sich vorab unter www.travipay.com registrieren. Bezahlt wird über die Mobilfunkrechnung, Prepaid oder Travipay. Der Ladeverbund Franken+ unterstützt zudem die Roaming- Plattform Intercharge.

Für die Fahrer von Elektrofahrzeugen bietet Franken+ künftig drei verschiedene Tarife an - abhängig von der Ladeleistung des Fahrzeugs. Die Stromkunden der Verbundpartner profitieren von einem vergünstigten Kundentarif. Sie müssen sich dazu aber vor dem Laden online bei ihrem jeweiligen Energieversorger oder unter www.solid.de anmelden.

Gegründet wurde der Ladeverbund Franken+ bereits 2012 von der N-Ergie Aktiengesellschaft, den Stadtwerken Ansbach, der Infra-Fürth Gmbh und den Stadtwerken Schwabach. Mittlerweile sind es über 30 Stadt- und Gemeindewerke, die sich für eine möglichst flächendeckende, einheitliche und frei zugängliche Lade-Infrastruktur für Elektro-Autos einsetzen. So stehen derzeit rund 140 Ladestationen in der Region von Sulzbach-Rosenberg bis Bad Mergentheim und von Kulmbach bis Kinding zur Verfügung.

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Alle Ladesäulen des Ladeverbunds unter www.ladeverbund-frankenplus.de.
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