Mädchen und Buben aus St. Marien sammeln neue Eindrücke und Erfahrungen
Im Wald, da sind die Kinder ...

Aus einfachen Stöcken bauten die Kinder ein Lager. Bild: exb

In der freien Natur zu sein, ist für viele Kinder heutzutage nicht selbstverständlich. Statt über Stock und Stein zu toben, verbringen sie ihre Zeit oft vor dem Computer oder dem Fernseher. Eine ganze Woche lang hieß es nun im Kindergarten St. Marien "Ab in den Wald" - egal bei welchem Wetter. Das fiel allerdings gut aus.

Die Mädchen und Buben lebten ihren Bewegungsdrang voll aus. In Eigeninitiative lernten sie verschiedenen Bewegungsformen - Laufen auf unebenem Boden, Hüpfen, Kriechen, Klettern - spielerisch kennen. Auch der Kreativität und der Fantasie wurden keine Grenzen gesetzt. So wurde aus einfachen Stöcken ein Lager gebaut und aus Holzscheiben ein Wurm gestaltet.

Die Natur zu erleben und sorgsam mit ihr umzugehen war auch ein wichtiger Punkt. Dabei tauchten viele Fragen auf: Woran erkennt man das Alter von Bäumen? Wie sieht eine Wurzel aus? Wie unterscheiden sich die verschiedenen Bäume? Warum fühlen sich manche Nadeln stachelig an und andere weich? Förster Volker Binner gab Antworten darauf.

Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Umweltschutz. So wurde den Kindern erklärt, wie wichtig es ist, den Wald sauber zu halten. Genauso wichtig ist es aber auch, nicht willkürlich Dinge zu zerstören und sich an gewisse Regeln zu halten. Am Ende der Woche hatten die Kinder viele Erfahrungen und Eindrücke dazu gewonnen. Als krönenden Abschluss lernten sie einen Jagdhund und einen Falken kennen. Dabei erfuhren sie interessante Dinge über diese Tiere und die Menschen, die mit ihnen umgehen.
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