Maschinenring spezialisiert sich für Landwirte
Für jeden eine Fachgruppe

"Den "Eh da" darf kein Landwirt in seine finanzielle Kalkulation aufnehmen. Der "Eh da" ist der mitarbeitende Altenteiler, der bereits vorhandene Maschinenpark." Zitat: Dr. Gerhard Dorfner

Biogasanlagenbetreiber, Ackerbauern, Voll- oder Nebenerwerbslandwirte, Milchviehhalter und Schweinemastbetriebe: Sie alle haben unterschiedliche Ansprüche. Um die sich der Maschinenring künftig ganz gezielt kümmern will.

Mit Fachgruppen will der Maschinen- und Betriebshilfering Amberg-Sulzbach seine Arbeit für die Landwirte optimieren: Das betonte Geschäftsführer Harald Pielhofer in Forsthof bei einer Mitgliederversammlung im Hotel-Gasthof Am Forsthof. Diese war auch die Auftaktveranstaltung der neuen Fachgruppe Milchviehhalter.

Weitere Fachgruppen für Biogasanlagenbetreiber, Lohnunternehmer und eine Frauengruppe seien geplant. Die Mitgliedschaft soll laut Pielhofer grundsätzlich freiwillig sein. Mit den Herausforderungen speziell an die Milchviehhalter befasste sich der Verein jetzt in der Versammlung. Vorsitzender Ulrich Kummer begründete die Gründung von Fachgruppen damit, dass hier "Fachkollegen" ihre Erfahrungen austauschen und einbringen könnten. Geplant seien zwei oder drei Veranstaltungen im Jahr, wobei die der Fachgruppe angehörenden Landwirte bei der Auswahl der Themen mitentscheiden sollen. Keiner müsse seine Zahlen offenlegen. Der Maschinenring werde alle vorhandenen Kanäle (SMS, E-Mail oder Presse) nutzen, um den Fachgruppenmitgliedern Informationen zukommen zu lassen. Man sei für jede Anregung dankbar, um die künftige Arbeit zum Nutzen der Landwirte zu optimieren.

Den "Eh da" darf kein Landwirt in seine finanzielle Kalkulation aufnehmen. Der "Eh da" ist der mitarbeitende Altenteiler, der bereits vorhandene Maschinenpark.Dr. Gerhard Dorfner


HintergrundSteckbrief der bayerischen Landwirtschaft: 109 000 Betriebe (41% Haupt-, 59% Nebenerwerb), davon 46 000 spezialisiert auf Futteranbau, 5500 Schweine- und 26 000 Hühnerhalter sowie 29 000 Ackerbaubetriebe. In der Landwirtschaft sind zwei Prozent der bayerischen Erwerbstätigen beschäftigt. (gfr)
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