21.02.2014 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Maxhütte Technologie übergibt 2280 Euro an Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder Respekt vor dem Dienst am Menschen

Weihnachten wirkt noch immer nach: Die Maxhütte Technologie konnte Gutes tun mit dem Reinerlös des Weihnachtsmarktes und überreichte 2280 Euro an das Ernst-Naegelsbach-Haus und die Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder.

Die Spenden kamen ohne Umwege an: Von links Thomas Haberberger, Stefan Reither, Wolfgang Eichenseer, Gerda Schommer und Andreas Bauer. Bild: Gebhardt
von Joachim Gebhardt Kontakt Profil

Die Mannschaft der MHT, das betonten sowohl Betriebsratsvorsitzender Andreas Bauer als auch Geschäftsführer Wolfgang Eichenseer, habe freiwillig gearbeitet rund um diese Mammut-Veranstaltung am 22. Dezember - "nur so konnte etwas übrigbleiben!"

Belegschaft sehr aktiv

Die MHT, entstanden 1995, habe sich von einem 19-Mann-Unternehmen zu einer "Multifunktionsfirma" mit nun rund 190 Mitarbeitern entwickelt, schilderte Eichenseer.

Dienstleistungen jeder Art für das Rohrwerk, Elektroabteilung, Anlagenbau, Metallbearbeitung und die Ausbildung von Lehrlingen im Metall- und Elektrobereich für andere Betriebe im firmeneigenen Berufsbildungszentrum seien die Säulen der Firma. Auch beim Weihnachtsmarkt engagiert sich die MHT in der Organisation und mit eigenen Ständen. Kaufmännischer Leiter Thomas Haberberger schloss sich dem Dank an die Helfer der Firma an und überreichte an Stefan Reither und Gerda Schommer die Spendenschecks über jeweils 1140 Euro. "Wir haben tiefen Respekt vor Ihrer Arbeit!"
Im Ernst-Naegelsbach-Haus, so schilderte der Heimleiter, werden rund 40 Kinder und Jugendliche in Wohngruppen betreut, ebenso 40 Familien im Landkreis ambulant. Auch im Sonderpädagogischen Förderzentrum und in der Blockbeschulung sind die Mitarbeiter aktiv, ebenso in der Küche.

Dringend nötig

Traumatisierte Kinder und Jugendliche brauchen die Hilfe der Experten, und Stefan Reither wies auf die sehr knapp bemessenen staatlichen Sätze etwa bei der Kleidungsbeschaffung für die Jugendlichen hin: "Wir können dieses Geld gut gebrauchen!"

Die wertvolle Arbeit der Selbsthilfegruppe stellte Vorsitzende Gerda Schommer vor: Betreuung der Kinder in den Kliniken Regensburg, Nürnberg und Erlangen, Hilfe auch für die Eltern und finanzielle Unterstützung der Familien da, "wo es sonst überhaupt nicht mehr geht!" Auch sie freute sich, mit dem Spendenbetrag viel Gutes tun zu können. Aktuell unterstütze sie einen Vater, der unbezahlten Urlaub genommen hat, damit er sein krebskrankes Kind in der Klinik betreuen kann.

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.