Neupriester Florian Frohnhöfer feiert in der Heimaatpfarrei seine erste Messe
Hirte sein nach Jesu Beispiel

Der Weg in die Stadtpfarrkirche führte an einem Blumenteppich vorbei. Bilder: thl (3)
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
03.07.2017
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Bischof Rudolf Voderholzer weihte den Sulzbach-Rosenberger Florian Frohnhöfer am 24. Juni im Regensburger Dom zum Priester. Am Sonntag feierte dieser in seiner Heimatpfarrei St. Marien seine erste Messe und sah den Bischof wieder.

Ein Höhepunkt in der Pfarrei St. Marien Sulzbach war die Primizfeier von Florian Frohnhöfer in der Pfarrkirche St. Marien. Der Frauenbund hatte einen schönen Blumenteppich mit dem Primizspruch zum Empfang des Neupriesters vor dem Pfarrheim gelegt. Der Primiziant zog mit den acht Mitzelebranten, Ministranten, Familienangehörigen und Fahnenabordnungen der Vereine zum Primizgottesdienst in das Gotteshaus ein.

Die Festmesse wurde musikalisch feierlich begleitet durch den Kirchenchor von St. Marien mit der Messe in D-Dur KV194 sowie den "Ave verum corpus" von Wolfgang Amadeus Mozart. Als Solisten sangen Kristina Scherer (Sopran), Christa Mayer (Alt), Andreas Kalmbach (Tenor) und Walter Heinl (Bass). Es spielten das Streicherensemble und Markus Lommer an der Orgel. Die Leitung hatte Steffen Kordmann.

Der Prediger, Dekan Alexander Huber, ging auf den Primizspruch des Neupriesters "Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen" (Ps. 23,1) ein. Er warf der Frage auf, was einen guten Hirten ausmacht. Das sei nur nach dem Beispiel Jesu möglich: "Nur im Licht der Osterereignisse wird das für uns verständlich: Der gute Hirte gibt sein Leben hin für die Seinen. Seither heißt Hirte sein: für andere leben, dem Leben dienen, der Wahrheit und der Einheit."

Florian Frohnhöfer bedankte sich bei allen Kirchenbesuchern, bei seinen geistlichen Begleitern Alexander Huber, Kaplan Daniel Fenk, Prälat Regionaldekan Alois Möstl, Pfarrer Martin Martlreiter und Dekan Walter Hellauer sowie bei seiner Mutter und der ganzen Familie, die seine Entscheidung, Priester zu werden, immer mitgetragen hätten.

Besonders gefreut habe er sich über das Primizgewand, das ihm die Kirchenverwaltung und die Pfarrgemeinde St. Marien geschenkt hatten. Frohnhöfer gedachte des verstorbenen Pfarrers Fritz Brechenmacher, der ihn von Kindheit an begleitet habe: "Ganz im Einklang mit unserem Glauben kann ich mit Sicherheit sagen, dass er auch heute mit an der Primizfeier teilgenommen hat."

Auf dem Kirchenplatz warteten viele Pfarrangehörige, um dem Primizianten zu gratulieren. Diözesanbischof Rudolf Voderholzer, der am Sonntag das Pfarrfest in Herz Jesu Rosenberg mitfeierte, kam zu einem Kurzbesuch vorbei. Den liturgischen Abschluss des Tages bildete die Dankvesper. Danach spendete der Neupriester den Primizsegen. Seine Kaplanstelle tritt Florian Frohnhöferbei Pfarrer Johannes Hoffmann in Neustadt an der Donau an.
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