Polizei hofft auf Unfallzeugen
Einigkeit von kurzer Dauer

Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
28.06.2017
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Sonntagnachmittag, 13.15 Uhr: Es kracht in der Vollmarstraße. Niemand ist verletzt, der Schaden überschaubar. Die beiden Beteiligten sind sich einig, ohne Polizei auszukommen. Dieser Vorsatz hält allerdings nicht allzu lang.

Erst am Sonntagabend wandte sich eine 33-jährige Pkw-Besitzerin an die Polizei, um einen Verkehrsunfall zu melden, der sich bereits in der Mittagszeit ereignet hatte. Zunächst seien sie und die zweite Beteiligte, eine 19-Jährige, der Ansicht gewesen, den Schaden ohne polizeiliche Unfallaufnahme regulieren zu können. Dann jedoch beharrten die beiden Parteien plötzlich auf gegensätzlichen Darstellungen.

Der Polizeibericht fasst den Stand zusammen: "Die 33-Jährige soll nach deren Angaben mit ihrem blauen VW Touran in der Vollmarstraße zum Anhalten gezwungen gewesen sein, da ihr ein roter Opel Adam rückwärts entgegen kam. Sie will noch etwa drei bis vier Mal gehupt haben, um die Fahrerin des Opel vor einem Zusammenstoß zu warnen.

Die 19-jährige Lenkerin des Opel soll jedoch nicht reagiert haben und es kam zum Crash. Zunächst soll die 19-Jährige ihre Schuld eingeräumt haben, dann aber ihre Meinung geändert haben und jede Verantwortung für den Unfall abgestritten haben. Vielmehr behauptete diese nun, dass nicht sie rückwärts, sondern die 33-Jährige mit dem blauen VW Touran aufgefahren sei."

Relativ unstrittig ist der beim Unfall entstandene Blechschaden in Höhe von schätzungsweise 3500 Euro. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum wahren Unfallhergang machen können. Diese werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg unter 09661/8 74 40 in Verbindung zu setzen.
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