Protestbriefe der Stadt blieben unbeantwortet
Zorn auf Postbank auch im Stadtrat

Die Steinpoller könnten durch schmiedeeiserne Pfosten ersetzt werden, meinte Karl-Heinz Kreiner. Er monierte auch den Standort der neuen Fahrradständer vor dem Rathaus. Bilder: Gebhardt (3)
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Sulzbach-Rosenberg
23.12.2016
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Einiges anzumerken hatten die Stadträte in der Sitzung. Vor allem das Geschäftsgebaren der Postbank stieß auf massive Kritik. SPD-Fraktionschef Joachim Bender bezeichnete es als "politischen Skandal", dass das Unternehmen nicht fähig sei, gerade in der Weihnachtswoche für Vertretung zu sorgen und deswegen die Filiale bis auf weiteres wegen Krankheit komplett geschlossen sei. Auch Peter Bruckner (FWU) geißelte diesen "untragbaren Zustand", der ausgerechnet vor den Feiertagen für massiven Unmut in der Bevölkerung sorge. Bürgermeister Michael Göth berichtete, dass er sowohl an die Postbank als auch an die Deutsche Post geschrieben, aber von keiner eine Antwort erhalten habe.

Anspruch auch "Eichen"

Florian Bart (CSU) wollte wissen, wie die Verhandlungen um das Waldgebiet "Eichen" an der B 85 Richtung Ammerthal stünden, das derzeit gemeindefrei ist und um das sich die Stadt beworben habe. Der Bürgermeister berichtete, dass es noch keine Einigkeit gebe bei den Verhandlungen bei der Regierung der Oberpfalz, weil sich auch andere Gemeinden für das Gebiet interessierten.

Allerdings existiere das Schreiben eines ehemaligen Forstamtes, das den historischen Anspruch der Herzogstadt untermauere. Bart fragte auch nach den Planungen zum Anschluss des Neubaugebietes Kempfenhof. Hier seien fünf Büros angeschrieben worden, berichtete die Stadtbaumeisterin, vermutlich könne sie in der Januar-Sitzung Angebote vorlegen. Hans-Jürgen Reitzenstein (FDP/FWS) berichtete, dass die Stufen eines Wasserbeckens im alten Friedhof in schlechtem Zustand und ungerade seien. Karl-Heinz Herbst (Grüne) regte ein Geländer an.

Den Standort der zwei neuen Fahrradständer vorm Rathaus monierte Karl-Heinz Kreiner. Einer sei wohl schon angefahren worden. Ebenso plädierte Kreiner für schmiedeeiserne Pfosten in der Neustadt am ehemaligen Neutor statt der ständig beschädigten Stein-Poller. Der Raum für Fußgänger bliebe gleich, die Durchfahrt werde aber breiter.
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