05.02.2018 - 20:00 Uhr
Sulzbach-Rosenberg

Raiffeisenbank stiftet jährlichen Förderpreis Geld zurück in die Region

Neue Instrumente oder Fußballtore, Renovierung oder Vereinsheim - als Ehrenamtlicher hat man es heutzutage nicht leicht, neue Projekte oder große Investitionen in seinem Verein voranzubringen. Meist fehlt das nötige Kleingeld. Doch es zeichnen sich neue Chancen ab: Die Herzogstadt bekommt ihren ersten Förderpreis spendiert. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Internet.

Um den vor 200 Jahren geborenen Friedrich Wilhelm Raiffeisen gruppieren sich Katja Fruth, Erich Übler und Martin Sachsenhauser (von links), die den neuen Förderpreis für die Region vorstellten. Bild: Gebhardt
von Joachim Gebhardt Kontakt Profil

Vorstandsmitglied Erich Übler von der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg stellte bei einer Pressekonferenz die neue Idee vor: "Als regionale Genossenschaftsbank wollen wir im Raiffeisen-Jubiläumsjahr 2018 die Vereine und sozialen Institutionen im Geschäftsbereich ganz gezielt bei ihren Projekten und Anschaffungen unterstützen. Und dies erreichen wir mit unserem neuen Förderpreis im Gesamtwert von 11 111 Euro."

Sein Vorstandskollege Martin Sachsenhauser sprach über drei wichtige Dinge bei diesem neuen Projekt, das noch im ersten Halbjahr 2018 erstmals abgeschlossen sein wird. Entscheidend sei, dass durch die Finanzierung des künftig jährlich ausgelobten Förderpreises wieder regelmäßig Geld in die Region zurückfließe, und zwar aus den Gewinnspar-Anteilen der Bank.

Bewerbungsphase (2. März bis 2. April)

Jeder Verein oder jede soziale Einrichtung, die mitmachen will beim Förderpreis, muss sich mit einem Projekt oder einer Anschaffung auf www.vr-foerderpreis.de/rbsuro bewerben. Unter allen Bewerbern nominiert eine ausgewählte Jury dann schließlich zehn Projekte bzw. Anschaffungen, die für die anschließende Abstimmung in der Voting-Phase freigeschaltet werden. Die Nominierten werden vom 4. bis 5. April auf der Internetseite des Förderpreises vorgestellt.

Die Jury

Die Jurymitglieder legen zunächst am Dienstag, 3. April, die zehn Nominierten für die Voting-Phase fest und vergeben zusätzlich unter diesen Bewerbern später noch einen Jurypreis in Höhe von 1111 Euro. Die Jury besteht aus Krankenhaus-Vorstand Klaus Emmerich, Bürgermeister Michael Göth, Notarin Katja Rödiger, Geschäftsführender Verlegerin Viola Vogelsang-Reichl von Oberpfalz-Medien sowie den Raiffeisen-Vorstandsmitgliedern Martin Sachsenhauser und Erich Übler.

Votingphase (6. bis 25. April)

Während der sogenannten Voting-Phase müssen die nominierten Vereine bzw. die sozialen Institutionen auf möglichst viele Unterstützer hoffen, die dann für ihr Vorhaben abstimmen. Das Projekt mit den meisten Stimmen wird mit dem ersten Preis von insgesamt sechs ausgelobten Preisen gefördert. Abgestimmt wird übers Internet: Wer eines der zehn Projekte unterstützen will, begibt sich auf die Internet-Seite www.vr-foerderpreis.de/rbsuro und klickt auf "Stimme abgeben". Dann wählt man sein Projekt aus, trägt Daten wie E-Mail-Adresse und Namen ein und bestätigt dieses in einer erhaltenen Mail. Zusätzlich, so verriet die Raiffeisenbank, werde für jedes Projekt auch noch ein eigenes Spendenkonto angelegt, auf das jeder Unterstützer Spendengelder einzahlen kann.

Die Aufteilung des Förderpreises wurde wie folgt festgelegt: 1. Preis 3500 Euro, 2. Preis 2500 Euro, 3. Preis 1750 Euro, 4. Preis 1250 Euro, 5. Preis 1000 Euro und als Jurypreis 1111 Euro. "Abstimmen und spenden, das lohnt sich beides", merkte Erich Übler am Schluss noch an: Denn unter allen Personen, die ihre Stimme für ein Projekt abgegeben haben, wird ein "I-Pad mini" von Apple verlost. Findet man ein Projekt gut, ist es außerdem natürlich unabhängig vom Voting möglich, dieses mit einer Spende zu unterstützen.

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Weitere Informationen:

www.rbsuro.de/foerderpreis

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