Rudolf Voderholzer beim Pfarrfest
Applaus und Segen vom Bischof

Bischof Rudolf Voderholzer verfolgt mit Pfarrer Saju Thomas die Darbietung des Kneipp-Kindergartens mit dem Titel "Tanz der Libellen". Bilder: mtm (2)
 
Beim Empfang am Kirchenportal durch die Ministranten und Erstkommunionkinder segnet der Bischof die Kinder.

Eine besondere Ehre wurde der Herz-Jesu-Pfarrei in Rosenberg zuteil. Erstmals kam Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer nach Rosenberg. Einen herzlichen Empfang am Kirchplatz bereiteten ihm die Ministranten, die Erstkommunionkinder und viele Familien mit Nachwuchs. Vor dem Einzug nahm er sich die Zeit, jedes Kind zu segnen.

Pfarrer Saju Thomas freute sich über den Besuch des Bischofs zum Patrozinium der Herz-Jesu-Kirche. Auch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer war angetan, erstmals in der Herz-Jesu-Pfarrei sein zu dürfen und eröffnete den Festgottesdienst. Nach den Schriftlesungen vom Herz-Jesu-Fest ging der Bischof in seiner Predigt auf dessen Bedeutung ein. So ist das Herz ein ständig verwendetes Bildwort in Kunst und Sprachgebrauch.

Voderholzer: "Biblisch gedeutet ist das Herz die Mitte der Person, Sitz des Gewissens, der Ort, wo wir mit Gott in Verbindung treten. Die Herz-Jesu-Frömmigkeit zeigt uns: Gott hat ein Herz für uns, er hat uns ins Herz geschlossen.

In seiner Predigt sagte der Bischof auch Danke an viele in der Pfarrei, die für ein lebendiges Leben sorgen: Pfarrer Saju Thomas und Gemeindereferent Martin Melchner. Allen die sich um die Kirche sorgen sagte er: "Die Kirche glänzt und ist wunderbar herausgeputzt! Es ist wichtig, dass es schön ist in der Kirche, dass es feierlich ist!"

Sein besonderer Dank galt den Eltern und Großeltern, die für ihre Kinder und Enkel die ersten und wichtigsten Glaubenszeugen sind. So bat er: "Werden sie nicht müde, Zeugnis von Gott zu geben, damit der Funke überspringt und die Botschaft des Glaubens weitergegeben wird."

Predigt als Mutmacher

Gemeinsam wurde festlich Eucharistie gefeiert. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Kirchenchor und der Spontanchor Herz Jesu unter der Leitung von Susanna Müssig-Wilczek. Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Saju Thomas im Namen der Pfarrei für den Besuch des Bischofs, die mutmachenden Worte der Predigt und die Feier der Eucharistie. Als Geschenk überreichte er deshalb eine Figur des guten Hirten. Mit dem Pontifikalsegen und dem Te Deum endete die Feier.

Mit Blasmusik ging es im Festzug durch die wunderschön geschmückten Straßen des Meierfeldes zur Kettelerhaus-Wiese. Bürgermeister Michael Göth und 2. Bürgermeister Günter Koller hießen den Bischof willkommen und überreichten einen Bildband über die Maxhütte. Im großen Saal begrüßte Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Albersdörfer den Geistlichen und eröffnete das Pfarrfest am Kettelerhaus. Zum Mittagessen hatte der neue Wirt alles bestens vorbereitet, um die Ehrengäste und weitere 200 Gäste bestens zu versorgen. Nach dem Essen suchte der Bischof das Gespräch mit der Pfarrgemeinde und ging von Tisch zu Tisch. In einem ausführlichen Rundgang besichtigte er zusammen mit dem Pfarrer, der Kirchenpflegerin Brigitte Heller und Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Albersdörfer die Pfarrkirche, das Pfarrheim und den Kneipp-Kindergarten.

Eine besondere Ehre war es für die Kinder des Kneipp-Kindergartens bei ihrer Darbietung den Bischof als Gast zu haben. Sie zeigten in ihren Liedern das Leben am Teich mit Fischen, Libellen, den Wassermännern und einem Frosch. Voderholzer dankte und beglückwünschte die Kinder zu ihrer gelungenen Darstellung von Gottes wunderbarer Schöpfung. Mit großem Applaus verabschiedeten alle Gäste den Bischof.

Mit Menschenkicker

Unter der Regie des Sachausschuss Feste und Feiern des Pfarrgemeinderates wartete im Anschluss ein kunterbuntes Programm auf alle Pfarrfest-Besucher. Für das Kinderprogramm sorgten die Ministranten mit dem Menschenkicker, den Rosenburgschützen, der Hüpfburg und den ferngesteuerten Rallyeautos. Die Pfarrbücherei bot einen Flohmarkt an. Beim Sachausschuss Soziales am Eine-Welt-Stand gab es fair gehandelte Waren, bei Familie Ostermann Outdoorspielsachen. Für das leibliche Wohl sorgten die Verbände der Pfarrei: Der Frauenbund mit Kaffee und Kuchen, die Kolpingfamilie mit Getränken und einem Käsestand. Die KAB mit Spezialitäten vom Grill. Für zünftige Unterhaltungsmusik sorgten den ganzen Nachmittag die Egerländer Musikanten.
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