Selbsthilfe-Termin: Dieses Mal Schwerpunkt bei Haushaltsgeräten
Reparatur-Zeit im Café

Fachleute helfen den Café-Gästen dabei, die Fehler in ihren Geräten zu orten und zu beheben. Bild: gac

Ein Kaffeevollautomat mit Mahlwerk ist eine teure Sache. Besonders ärgerlich, wenn er nicht mehr so tut, wie er soll. Manchmal reicht ein Blick ins Gehäuse, und der Fachmann hat den Fehler gefunden. Damit das klappt, gibt es das Reparatur-Café.

"Wegwerfen? Denkste!" ist das Motto der Reparatur-Café-Bewegung. Man trifft sich zwanglos bei Kaffee und Kuchen und schaut dabei in defekte Geräte hinein. Wer eine Fachausbildung und ein Händchen für Reparaturen hat, kann mithelfen, dass weniger Müll entsteht. Zum vierten Mal fand im Jugendzentrum Hängematte das Reparatur-Café statt. Diesmal lag der Schwerpunkt bei Haushaltsgeräten. Eine große Zahl von Gästen nutzte das Angebot, so dass die Fachleute ins Schwitzen kamen. Allerdings ist das Öffnen des Gehäuses meistens viel aufwendiger als die Beseitigung eines Fehlers.

"Die Geräte sind oft so konstruiert, dass man selbst mit Spezialwerkzeug das Gehäuse nicht mehr aufbringt. Wenn etwas kaputtgeht, soll es weggeschmissen werden", sagte einer der Helfer. Bei einem Kaffeeautomaten, der nach halbstündiger Arbeit schließlich doch sein Innenleben offenbarte, war lediglich ein Wasserschlauch abgegangen. In weniger als einer Minute war das Gerät wieder betriebsfähig.

Nächster Termin ist am Samstag, 28. Oktober (13 bis 16 Uhr), in der Hängematte, Annabergweg 1. Wer das Helferteam unterstützen möchte, kann sich ab Mittwoch, 6. September, bei Achim Groth (09661/90 64 73) melden.
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