Siedlergemeinschaft stabil bei 755 Mitgliedern
Feste Größe in Rosenberg

Der neue Vorstand muss in Zukunft auf die Mitarbeit von Anna Kaufmann verzichten (vorne, Zweite von rechts). Sie ist jetzt Ehrenmitglied.
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
08.03.2018
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Den Jubilaren der Siedlergemeinschaft Rosenberg gratulierten auch Landesvorstandsmitglied Petra Weiß (vorne links) und Bürgermeister Michael Göth (zweite Reihe, Zweiter von links). Bilder: gsh (2)

Wahlen und seltene Jubiläen beschäftigen die Siedlergemeinschaft Rosenberg in der Jahreshauptversammlung im Kettelerhaus. Auch ein Volksbegehren bleibt nicht außen vor.

Bürgermeister Michael Göth lobte das Engagement des Vereins im Sinne praktizierter Nachbarschaftshilfe. Darüber hinaus seien die Siedler eine feste Größe im Vereinsleben des Stadtteils Rosenberg. Grußworte richtete auch Petra Weiß als Landesvorstandsmitglied an die Versammlung.

15 Veranstaltungen ließ Werner Singer in einem Bilderrückblick auf 2017 Revue passieren. Ein Höhepunkt war das 60-jährige Vereinsjubiläum, das mit einem Festabend im August begangen wurde. Das Sommerfest feierten die Siedler erstmals am neuen Vereinsheim an der Meierfeldstraße. Auch der als Versuchsballon gestartete Weinabend mit Erntedank-Büfett im Gerätehaus fand großen Anklang und wird beibehalten. Für Kinder gab es zwei Bastelnachmittage im Vereinsheim, einen Besuch bei der Gärtnerei Pürzer und in den Pfingstferien das Zimmern von Insektenhotels gemeinsam mit dem Bienenzuchtverein und den Freunden Rosenbergs.

Als Vorteile einer Mitgliedschaft in der Siedlergemeinschaft nannte die Vorsitzende Hildegard Geismann die im Beitrag enthaltene Haftpflichtversicherung für Haus und Grund sowie Einkaufsrabatte im örtlichen Handel. Drei neue Unternehmen räumten als Kooperationspartner den Mitgliedern der Siedlergemeinschaft Rosenberg Sonderkonditionen ein.

Das Thema Abschaffung der Straßenausbaubeiträge sprach die Vorsitzende ebenfalls an. "Mit einer Unterschriftensammlung unterstützten wir in den letzten Wochen die Zulassung eines Volksbegehrens zur Abschaffung der Strabs. Diese bis Ende März laufende Initiative der Freien Wähler Bayern wird von unserem Dachverband mit getragen", erklärte Geismann. Auch wenn die Parteien im Landtagswahljahr Gesprächsbereitschaft signalisierten, wäre ein Volksbegehren doch der sicherere Weg zum Wegfall dieses Gesetzes.

Mit 755 sei die Mitgliederzahl stabil geblieben. 16 Neuzugängen standen Todesfälle und einige Austritte gegenüber. Geismann erinnerte an die Aktion "Mitglieder werben Mitglieder", bei der eine Prämie von 20 Euro winkt.

Nach dem Bau des Gerätehauses im Jahr 2015 werde heuer bereits die Rückzahlung eines Kredits möglich sein, kündigte Schatzmeister Bernd Renner an. Möglich werde das unter anderem durch die Einnahmen aus den Sommerfesten 2016 und 2017.

Personalien bei den Rosenberger SiedlernNeuwahlen

1. Vorsitzende: Hildegard Geismann

2. Vorsitzender: Martin Paulus

3. Vorsitzender: Horst Kinn

Kassier: Bernd Renner

Schriftführerin: Elisabeth Singer

Beisitzer: Hermann Dehling, Jürgen Hofmann, Alfred Filp, Claudia Kohl, Ilse Dehling, Sandra Uhl, Michael Lange, Herbert Riehl, Leonhard Vogl (alle wiedergewählt), Armin Haberkorn und Marina Thurner (neu)

Jubilare

60 Jahre Mitgliedschaft: Johann Bücherl, Inge Pirner, Annemarie Lindner

40 Jahre: Christian Haller, Lothar Meier

30 Jahre: Helmut Fischer, Alfred Glashauser, Angela Stubenvoll, Richard Maciolek, Franz Prechtl, Werner Prüll, Jürgen Winter

20 Jahre: Hans Gradl, Norbert Haidl, Manfred Jung, Josef Kausler, Hans Lotter, Alfred Glashauser jun., Heinrich Wallinger . Die Jubilare erhielten Urkunden und ein kleines Präsent überreicht.

Verabschiedungen

Mit der Ernennung zum Ehrenmitglied würdigte der Vorstand Anna Kaufmann für ihr Engagement bei der Siedlergemeinschaft Rosenberg. Nach fast 60 Jahren aktiver Mitarbeit trat sie nun nicht mehr zur Wahl an. Bereits in der Gründerzeit, zunächst an der Seite ihres Mannes Erich und ab 1991 als gewählte Beirätin, arbeitete Anna Kaufmann viel und mit Herz für die Rosenberger Siedler. Ebenfalls aus dem Beirat verabschiedet wurde Andreas Hiltl , der nicht persönlich anwesend sein konnte. Auch ihm sprach die Vorsitzende Dank aus für seine engagierte Arbeit in 17 Jahren als Gerätewart. (gsh)
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