09.03.2018 - 20:00 Uhr
Sulzbach-Rosenberg

Soldaten- und Reservistenkameradschaft ehrt ihre langjährigen Mitglieder Wer einmal eintritt, bleibt dabei

Das Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege und die Mahnung, den Frieden zu bewahren, hält die Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Sulzbach-Rosenberg nach wie vor aufrecht. Doch die Kameradschaft ist ihr ebenso wichtig.

Die geehrten Jubilare mit Vorsitzendem Franz Schneller (links), Bezirksvorsitzendem Horst Embacher (Dritter von links) und Bürgermeister Michael Göth (rechts). Bild: fm
von Franz MüllerProfil

Was sich 2017 zugetragen hat, zählte Vorsitzender Franz Schneller in seinem Bericht bei der Jahreshauptversammlung auf. So nahm die SRK an Veranstaltungen auf Kreis- und Bezirksebene, bei der Bundeswehr und dem Volksbund Kriegsgräberfürsorge teil. Sie besichtigte das Feuerwehrhaus in Sulzbach, unternahm einen Tagesausflug nach Parkstein und traf sich zum Pokalschießen und zur Adventsfeier.

Bei einigen Arbeitseinsätzen pflegten Mitglieder die Soldatengräber auf dem alten Sulzbacher Friedhof. Die Mitwirkung am Volkstrauertag und die Sammlung für die Kriegsgräber sowie Gratulationen zu runden Geburtstagen gehörte ebenfalls zu den Aufgaben.

Eine enge Verbindung und gute Zusammenarbeit mit der Stadt bestätigte Bürgermeister Michael Göth. Die ehrenamtliche Arbeit bei Friedhof, Volkstrauertag und Sammlung werde sehr geschätzt, ebenso das gute Vereinsleben. Neben dem Dank gab es eine Spende.

Kreisvorsitzender Horst Embacher unterstrich die Bedeutung der Kameradschaft für die Friedensarbeit angesichts vieler Krisenherde auf der Welt. Sein Dank galt allen, die dies nach außen vertraten.

Wer einmal in so einem Traditionsverein eingetreten ist, hält ihm die Treue. So gab es einen Schwung Mitglieder für langjährige Zugehörigkeit zu ehren. Die Urkunde für zehn Jahre erhielten Edgar Meixner, Leo Kurz, Reinhold Dütsch und Werner Pecher. 20 Jahre ist Hans-Jürgen Falk dabei, 30 Jahre Gerd Geismann und Georg Suttner. Bereits auf 35 Jahre haben es Franz Ostermann, Walter Schlenk und Werner Übler gebracht. Eine besondere Ehrung erfuhr Leo Kurz mit der silbernen Verdienstspange der Kriegsgräberfürsorge.

Franz Schneller fügte als Abschluss eine Bilderschau an. Viele Fotos aus alten Zeiten erinnerten an eindrucksvolle Veranstaltungen und bereits verstorbene Mitglieder.

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