St.-Anna-Krankenhaus mit guten Nachrichten
Rekorde hellen Bilanz auf

Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
27.12.2016
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Wintersonnenwende - in der dunkelsten Zeit des Jahres strahlt im Kommunalunternehmen Krankenhäuser des Landkreises ein helles Licht. Zumindest auf dem Gesicht des Klinik-Vorstands. Bereits jetzt sind nämlich vier Jahresrekorde in beiden Krankenhäusern übertroffen. Und jeder der letzten Tage wird die neuen Bestmarken noch steigern.

Die SRZ erfuhr die Frohbotschaft vom Chef persönlich. Klaus Emmerich verwies für das St.-Anna-Krankenhaus auf die höchste stationäre Jahres-Patientenzahl seit Bestehen des Kommunalunternehmens: Auf gut über 8500 Fälle wird sich die Marke belaufen. Und das wirkt sich natürlich auch positiv auf den Umsatz aus.

Das Unternehmen selber hat ebenfalls die höchste Jahresmarke an stationären Patienten überschritten, rechnet man St.-Anna-Krankenhaus und St.-Johannes-Klinik zusammen. Speziell die Geriatrische Rehabilitation knackte die bisherige Rekordmarke von 695 Rehabilitanden und überschritt die 700-er-Grenze. "Und der vierte Rekord ist die höchste Zahl der Pflege-Tage für die geriatrische Rehabilitation in Auerbach", bilanzierte Emmerich stolz.

Deshalb bedankte sich der Vorstand schon vor dem Jahreswechsel bei allen Mitarbeitern der beiden Häuser für diese herausragende Leistung. "Sie dürfen stolz sein!", kommentiert er das ablaufende Jahr. Die endgültigen Jahresergebnisse werden zwar noch gesondert präsentiert, aber die Rekordmarken dürften schon jetzt gefeiert werden. In der ersten Januarwoche zieht das Kommunalunternehmen endgültig seine Bilanz. Dann wird es der Öffentlichkeit seine Leistungsbilanz exakt vorstellen.

Strategische Ziele

Klaus Emmerich erläuterte den Erfolg beider Kliniken. Eine bundesweite Studie "Krankenhausstrategie 2020" des Deutschen Krankenhausinstituts und der BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft analysierte, welche strategischen Ziele bundesdeutsche Krankenhäuser am dringlichsten verfolgen.

Es sind hohe Qualität der Leistung, hohe Zufriedenheit bei Patienten und Mitarbeitern, gutes Image, Verbesserung der Servicequalität, Personalbindung, Sicherung der selbstständigen Unternehmensexistenz, Erhöhung des Marktanteils im Einzugsgebiet, Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen, Erschließung neuer Leistungsbereiche.

Ständige Verbesserungen

"Genau diesen Weg haben wir in den letzten vier Jahren kontinuierlich verfolgt", blickte Emmerich zurück. "Mit dem Anspruch selbstständiger Krankenhäuser unter öffentlich-rechtlicher Trägerschaft des Landkreises ergänzen wir immer noch kontinuierlich unser Versorgungsangebot. Wir investieren Millionenbeträge in Klinikgebäude und Medizintechnik, erweitern unsere medizinische und pflegerische Fachkompetenz und schaffen so die Basis für hohe Akzeptanz sowie Patientenbindung." Dies belegten die Patientenrekorde, erklärte der Klinik-Chef, und dies belege auch die von den Krankenkassen unabhängig erhobene Weiterempfehlungsquote der Patienten des Hauses in Höhe von 91 Prozent.

Hohe Identifikation

Eine ebenfalls unabhängige Mitarbeiterbefragung habe dem Haus ein in der Klinikbranche überdurchschnittlich gutes Betriebsklima mit hoher Identifikation der Mitarbeiter mit "ihrem Krankenhaus" bescheinigt. Auf diese Anerkennung der Teamleistung sei man sehr stolz.

Deswegen, so schloss Emmerich, blicke man zuversichtlich ins Jahr 2017. Immerhin zeichne sich ab, dass sich das seit einigen Jahren negative Jahresergebnis des Kommunalunternehmens heuer um gut ein Drittel verbessern werde. Noch eine frohe Botschaft zum Jahresende.

Sie dürfen stolz sein!Vorstand Klaus Emmerich zu seinen Mitarbeitern
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