26.03.2018 - 17:06 Uhr
Sulzbach-Rosenberg

Stadtpfarrer Roland Kurz feiert 50. Geburtstag Inzwischen echter Oberpfälzer

An diesem Dienstag wird Stadtpfarrer Roland Kurz mal nicht nach dem Gottesdienst in der Christuskirche Hände schütteln, sondern im evangelischen Dekanat am Pfarrplatz 6 Glückwünsche entgegennehmen: Er feiert einen Runden!

Ein beliebter Seelsorger und großer Freund der Oberpfalz ist Pfarrer Roland Kurz. Bild: exb
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Vor 50 Jahren wurde der evangelische Geistliche in Nürnberg geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er in Neuendettelsau, München und Wien evangelische Theologie. An der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau promovierte er im Fach Kirchengeschichte mit dem Thema: "Der Nationalprotestantismus in der Weimarer Republik". Die Oberpfalz lernte Roland Kurz schon früh kennen. Mit seinen Eltern war der kleine Nürnberger "Peterlesbou" regelmäßig zum Mittagessen in Sunzendorf. Damals ahnte er noch nicht, dass er ab 1. März 2001 als junger Pfarrer in die Herzogstadt kommen würde. Fiel der Theologe damals im Stadtbild mit einem Liegefahrrad auf, so ist er heute eher mit dem E-Bike unterwegs. Obwohl er es sportlich eher mit Winston Churchill hält: "No sports". Wesentlich mehr Kilometer legt er deshalb als begeisterter Eisenbahnfahrer zurück. Seit 2001 hatte Kurz immer wieder intensive Kontakte mit der Polizei. Lange Jahre tat er Dienst als nebenamtlicher Polizeiseelsorger bei der VII. Abteilung der Bereitschaftspolizei. Hunderte von jungen Polizistinnen und Polizisten sind ihm so begegnet. Sie lernten dabei einen lutherischen Theologen kennen, für den "die Freiheit eines Christenmenschen" ein hohes Gut ist. Seit 1. August 2005 ist Kurz geschäftsführender Pfarrer der Kirchengemeinde Christuskirche. Mit konsequentem organisatorischen Geschick leitet er die große Gemeinde und genießt das gute ökumenische Klima in der Stadt. Er lebt, arbeitet und isst gerne in der Oberpfalz.

Sein Team schätzt ihn als zuverlässigen Kollegen und Vorgesetzten. Öfter einmal wird der Internetbeauftragte des Dekanatsbezirks von Kollegen als Nothelfer bei Computerproblemen bemüht. Auf dem Weltmarkt der Religionen beschäftigt sich der Theologe besonders mit Weltanschauungsfragen und fungiert auch als Partnerschaftsbeauftragter zum ostmährischen Seniorat.

Am Dienstag von 11 bis 13 Uhr im Pfarrplatz 6 besteht deshalb die Möglichkeit, dem evangelischen Stadtpfarrer persönlich die Hand zu schütteln und zu gratulieren. Anstelle von persönlichen Geschenken bittet das Geburtstagskind an diesem Tag um Spenden für die Evangelische Zentrale für Weltanschauungsfragen (EZW) in Berlin.

EZW

Pfarrer Roland Kurz bittet anlässlich seines Geburtstages um Spenden für die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW). Die Einrichtung gilt als zentrale wissenschaftliche Studien-, Dokumentations-, Auskunfts- und Beratungsstelle der Evangelischen Kirche in Deutschland für die religiösen und weltanschaulichen Strömungen und Gemeinschaften der Gegenwart. Die EZW will nach eigenen Angaben "zur christlichen Orientierung im religiösen und weltanschaulichen Pluralismus beitragen, einen sachgemäßen Dialog mit Anders- und Nichtglaubenden pflegen sowie über Entwicklungen und Tendenzen der religiösen Landschaft informieren". (exb)

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