Vortrag über das kommende Pflegestärkungs-Gesetz
Grade statt Stufen

AOK-Pflegeberater Thomas Göldner (stehend) sprach vor rund 80 Zuhörern über die gesetzlichen Änderungen ab 1. Januar 2017. Bild: hfz

Rund 80 Angehörige, Patienten und Mitarbeiterinnen wollten in der Ökumenischen Sozialstation Sulzbach-Rosenberg einen Vortrag über das Pflegestärkungs-Gesetz, das am 1. Januar 2017 in Kraft tritt, hören. Pflegedienstleiterin Brigitte Riederer und Geschäftsführer Günter Koller freuten sich über das große Interesse.

Pflegeberater Thomas Göldner von der AOK Bayern erläuterte, was sich für Pflegebedürftige im neuen Jahr ändert. Es gibt keine drei Pflegestufen mehr, sondern fünf Pflegegrade. Bei der Einteilung rücke die Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten des Betroffenen in den Mittelpunkt.

"Kein bisheriger Leistungsempfänger wird schlechter gestellt als bisher", betonte Göldner. Versicherte, die schon Pflegegeld beziehen, müssten keinen neuen Antrag stellen. Sie werden über die Änderungen schriftlich informiert.
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