Weltgeschichtentag im Schulmuseum
Unterricht wie anno dazumal

(hka) "Froh zu sein bedarf es wenig", sangen die Mädchen und Buben aus dem Kindergarten Guter Hirte im Schulmuseum. Im Mittelpunkt aber standen nicht Lieder, sondern Geschichten. Bereits im fünften Jahr lud das Schulmuseum die Vorschulkinder aus den Kindergärten der Stadt zum Weltgeschichtentag ein. Insgesamt 140 Buben und Mädchen erfüllten in Etappen das Haus eine Woche lang mit Leben. Martina Weiß und Gerlinde Pilhofer, die Mitarbeiterinnen des Schulmuseums, gestalteten täglich eine historische Unterrichtsstunde. Sie zeigten, mit welch einfachen Schulranzen und Schiefertafeln die Kinder anno dazumal in die Schule gegangen sind, wie sie die Hände auf den Tisch legen und den Lehrer mit Respekt behandeln mussten. Nach einer Brotzeit-Pause folgte der Höhepunkt des Tages, die Märchenstunde. Tanja Weiß erzählte und spielte im historischen Gewand die Geschichte vom Zauberwort. Auf unserem Bild zog sie mit ihrer Kunst die Kinder vom Guten Hirten in den Bann, ließ sie mitreden, mitraten, mitspielen. Ein Geschenk in Form einer Zauberkarte durften die Kinder zur Erinnerung mit heim nehmen. Das Team vom Schulmuseum ging für den Weltgeschichtentag "betteln": Um dieses Erlebnis zu ermöglichen, sind 560 Euro nötig, die dank Spender aus der Ärzteschaft und der Geschäftswelt alle Jahre zusammenkommen. Bild: hka

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