06.02.2017 - 20:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Weniger Stände bei Lichtmess-Markt Krankheitsfälle und Konkurrenz

Krankheit, Konkurrenzveranstaltungen und empfindliche Waren wie Blumen und Obst: Das sind die Gründe, warum es beim Lichtmess-Markt am Sonntag weniger Stände waren als sonst. Die Stadt Sulzbach-Rosenberg hat pro Jahr drei Märkte: zu Lichtmess im Februar, am Weißen Sonntag sieben Tage nach Ostern und zu Martini im November.

Die Besucher des Lichtmess-Marktes fanden ein großes Angebot vor, auch wenn es einige Stände weniger waren als sonst. Krankheitsfälle, empfindliche Waren wie Blumen und Obst, aber auch die Konkurrenz durch andere Märkte in der Umgebung nennt die Stadt als Ursache dafür. Bild: brm
von Kristina Sandig Kontakt Profil

Norbert Schejstal vom Ordnungsamt, der für die Jahrmärkte als Marktmeister zuständig ist, verhehlt nicht, dass es vor zwei Tagen weniger Stände als sonst in der Innenstadt gab. "Ein paar Leute haben krankheitsbedingt abgesagt." Von zwei Fieranten weiß er, dass sie eine Autopanne auf der Herfahrt hatten und deswegen nicht kommen konnten. Gerade zu Lichtmess sei die Konkurrenz groß: "Es gab Märkte in Auerbach, in Bayreuth und in der Umgebung." Gefehlt haben laut Schejstal auch Händler mit kälteempfindlichen Waren: Gärtner mit Blumen, aber auch die Anbieter von Obst.

Viele Standbetreiber haben eine Jahreszusage und bezahlen im Voraus für alle drei Märkte, erklärt Norbert Schejstal. Ihnen wird der Platz am Markttag bis 8 Uhr freigehalten - kommen sie nicht, erfolgt die Vergabe des Areals an Fieranten, die unangemeldet erscheinen, in der Hoffnung, dass sich für sie ein Plätzchen findet. "Das waren am Sonntag rund zehn Händler, manchmal sind es auch 30."

Es haben am Sonntag ein paar Leute krankheitsbedingt abgesagt.Marktmeister Norbert Schejstal
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