Winter-Fest in der Budenstadt
Annaberg lockt zum Advent

Ein buntes Angebot rund um die Adventszeit, aber auch mit vielen kreativen Geschenkideen lockte wieder zahlreiche Besucher an. Auch ohne Schnee hatte die kleine Zeltstadt mit ihren vielen Möglichkeiten und dem Feuerkorb Atmosphäre. Bilder: bba (3)
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
27.11.2016
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Mutter Anna in Gestalt von Gemeindereferentin Maria Witt verteilte Lebkuchensterne an die kleinen Besucher des Kindergottesdienstes.

Sie war lange wegen ihrer Kinderlosigkeit von der Gesellschaft praktisch ausgeschlossen. "Auch heute passiert dies noch, und es ist ein wichtiger Auftrag der Nächstenliebe, diesen Menschen zu helfen." Maria Witt als Mutter Anna erinnerte im Prolog an deren Lebensgeschichte. Und verteilte Sterne.

Obwohl der Schnee fehlte, wurde das 4. Winter-Anna-Fest der Pfarrei St. Marien zu einem besonderen Erlebnis: Eine tolle Atmosphäre herrschte in der kleinen Zeltstadt, in der Vereine, Verbände, Gruppierungen und Einzelpersonen aus der katholischen Kirchengemeinde selbstgebastelte, gestrickte oder gefertigte weihnachtliche Geschenkartikel feilboten - garniert mit verschiedenen kulinarischen Köstlichkeiten. Dazu luden die Verantwortlichen zur Nacht der Lichter, zu einem Gottesdienst mit dem Mutter-Anna-Prolog, einem Kinderwortgottesdienst sowie zur geistlichen Abendmusik mit dem Vocalensemble Stimmgold aus Regensburg, initiiert von Kirchenmusiker Steffen Kordmann: Erbauliches für Leib und Seele und ein Rundum-Wohlfühlprogramm der Pfarrei St. Marien, das viele fleißige Hände in den vielen Wochen der Vorbereitung und den beiden Tagen des Marktes erst ermöglichten.

Besonderes Flair

Zur Eröffnung dieses außergewöhnlichen Adventsmarktes hatte Landrat Richard Reisinger auch die Belegschaft des St.-Anna-Krankenhauses mitgebracht, die Alphornbläser sorgten für besonderes musikalisches Flair.

Gut besucht war auch die anschließende Nacht der Lichter in der Wallfahrtskirche mit Gesängen aus dem französischen Taizé, Liedern wie "Remember me" oder "Magnificat", Melodien, die unter die Haut gehen, die Stille und Ruhe vertiefen. Das Zelt-Rondell bot dann alles, was ein Herz an einem Weihnachtsmarkt begehren kann: liebevolle Bastelarbeiten, nützliche und kreative Geschenkideen und die Bandbreite reichte von Cremes, Salben über adventliches Dekor wie Sterne aus Kalenderblättern oder Straßenkarten bis zu Schürzen oder Strümpfen. Dazu gab es viele kleine Köstlichkeiten von Bratwürsten über Pizzen bis zu Waffeln.

Alle machten mit

Das kleine Zeltdorf mit dem Lagerfeuer als Mittelpunkt freute sich über viele Gäste. Die Gemeinschaft St. Georg, die Pfadfinder, der Frauenbund, der Besuchsdienst, der Pfarrgemeinderat, der Eine-Welt-Laden, die Messdiener, die Kindertagesstätten St. Anna und St. Marien, die Krabbelgruppe, die Kolpingsfamilie, Familie Baumgärtner oder Schwester Cortona arbeiteten Hand in Hand am ersten Advent - hoch über der Herzogstadt.

Volle Kinder-Kirche

Beim Kindergottesdienst in der voll besetzten Wallfahrtskirche, von den beiden Kindertagesstätten musikalisch und inhaltlich mitgestaltet, erinnerte Kaplan Daniel Fenk an den ersten Advent als einen besonderen Tag, weil er den Weg nach Weihnachten weise.

Jesus Christus sei wie ein Stern, der die Nacht erleuchte und uns Menschen den Weg in das Licht zeige. Das Anspiel der Kinder zeigte Sterne auf dem Weg nach Bethlehem, und der junge Geistliche betonte, dass es in unserer Zeit Menschen gebe, die wie der kleine Stern Hilfe bräuchten.
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