Winterdienst in Sulzbach-Rosenberg
Drei Fragen an Bauhofleiter Erwin Thurner

Mit sieben Fahrzeugen ist alleine der städtische Bauhof im Einsatz. Ein Schichtplan regelt den Dienst. Mit dem Neubaugebiet in Kropfersricht und dem Gewerbegebiet in Kauerhof hat die Arbeit für die "Männer in Orange" noch etwas zugenommen.
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
12.01.2017
122
0

Herr Thurner, immer wieder ist die Rede vom plötzlichen Wintereinbruch. Aber der Bauhof war doch sicher vorbereitet?

Erwin Thurner: Natürlich stellen wir uns auf die jeweilige Witterung ein. Es ja bekanntermaßen nicht gerade ungewöhnlich, dass es von November bis März schneien oder gefrieren kann. Der Bauhof nutzt hier die relativ präzisen Angaben der Wetterstation Eschenfelden, die zu 90 Prozent zutreffen. Beim aktuellen Schneefall ab 2. Januar verhielt sich das nicht anders.

Wie läuft momentan der Winterdienst, gibt es Engpässe?

Nein, ganz sicher nicht. Alles läuft nach Plan, seit Mittwoch im Schichtbetrieb in den Kernzeiten 4 bis 12.45 und 12.45 bis 21 Uhr. Als Streugut haben wir stets rund 200 Tonnen Salz eingelagert. Neben dem normalen Winterdienst, bei dem uns auch die Stadtgärtnerei und die USG unterstützen, versorgen wir auch die Schulen und Friedhöfe, damit niemand ausrutscht. Darüber hinaus ist unsere Arbeit mit der Befahrung des Neubaugebietes in Kropfersricht oder des Gewerbegebietes in Kauerhof noch etwas mehr geworden.

Sicher wird fast ihr gesamter Fuhrpark im Einsatz sein. Werden die Räumfahrzeuge oft behindert?

Zur Zeit leisten wir den Winterdienst mit zwei Schmalspur-Lkw, einem Unimog, einen Fendt-Schlepper und drei Lkw. Zudem ist die Stadtgärtnerei, die auch den Handstreudienst übernimmt, mit vier Fahrzeugen im Einsatz. Behinderungen kann es in den Nebenstraßen durch parkende Autos schon hie und da geben.

Wenn man bedenkt, dass die Räumschilder bis zu 3,50 Meter breit sind, einige Straßen aber nur vier Meter Platz lassen. Hier können wir dann leider ohne Einsicht der Parker nicht räumen. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass auch die Bürger im Stadtgebiet eine Räum- und Streupflicht haben. Der Schnee darf dabei aber nicht auf die Fahrbahn geworfen werden. Zur Unterstützung haben wir auch 68 Streusandkisten aufgestellt. Unser Salzvorrat, der immer wieder ergänzt wird, reicht mit Sicherheit aus. Unser gegenwärtiger Verbrauch liegt bis dato bei 225 Tonnen Streusalz.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.