07.01.2016 - 02:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Arbeitsmarkt in Sulzbach-Rosenberg Fachkräfte dringend gesucht

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Sulzbach-Rosenberg stieg die Arbeitslosigkeit von November auf Dezember spürbar an. Mitte Dezember waren im Sulzbach-Rosenberger Geschäftsstellenbezirk rund 750 Personen arbeitslos gemeldet, rund 60 Personen beziehungsweise neun Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Dezember 2014 ging die Arbeitslosigkeit aber um rund 100 Personen sprich 11,9 Prozent zurück.

von Redaktion OnetzProfil

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 2,7 Prozent im November auf 3,0 Prozent im Dezember. Im Dezember des Vorjahres lag die Quote bei 3,4 Prozent. Im Laufe des Berichtsmonats meldeten sich rund 240 Arbeitnehmer neu oder erneut arbeitslos, 20 Personen oder neun Prozent mehr als im November. Im Vergleich zum Dezember 2014 meldeten sich rund zehn Personen mehr.

Kurzarbeit hilft

"Die für die Jahreszeit üblichen vorübergehenden Entlassungen sorgten für einen spürbaren Anstieg der Arbeitslosigkeit", erklärte der Leiter der Geschäftsstelle Sulzbach-Rosenberg, Franz Elsner. Mit stärkeren Einbrüchen sei jedoch nicht mehr zu rechnen, da sich durch das bewährte Arbeitsmarktinstrument des Saisonkurzarbeitergeldes vielfach Kündigungen, insbesondere im Bau- und Baunebengewerbe, vermeiden hätten lassen.

Bei allgemein anhaltender unveränderter Dynamik am Arbeitsmarkt werden nach wie vor gut ausgebildete Fachkräfte aus der Elektro- sowie Heizungs- und Sanitärbranche gesucht. Gefragt sind ferner - wie bereits in den Vormonaten - insbesondere Metallfachkräfte wie Metallbauer, Industriemechaniker, Mechatroniker und Schweißer. Es besteht auch weiterhin Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Handel, jedoch vorwiegend für flexible Teilzeitkräfte.

Genügend Angebote

Die Nachfrage nach Arbeitskräften belebte sich im Dezember. Im Berichtsmonat waren im gemeinsamen Stellenpool des Arbeitgeber-Service der Sulzbach-Rosenberger Arbeitsagentur und des Jobcenters rund 240 sozialversicherungspflichtige Stellen zur Besetzung gemeldet, rund 40 Angebote mehr als im Dezember des Vorjahres.

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