Beim Sommersymposium von Fraunhofer Umsicht 18-Millionen-Euro-Projekt vorgestellt
Kuwaitischer Abfall unter der Lupe

Institutsleiter Prof. Dr. Andreas Hornung verwies auf die verschiedenen Kooperationen. Bild: Fraunhofer
Wirtschaft
Sulzbach-Rosenberg
09.07.2017
105
0

Gemeinsam mit externen Referenten präsentierte Fraunhofer Umsicht beim Sommersymposium regionale sowie internationale Projekte. So war es den Gästen gemäß einer Pressemitteilung des Instituts auch möglich, mehr über das Großprojekt in Kuwait zu erfahren, das Dr. Peter Degener, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Fraunhofer Umsicht, vorstellte.

Da das Fest unter dem Motto "Umsicht sichtbar! Regional und international" stand, passten die Ausführungen zu der Anfang des Jahres geschlossenen Kooperation mit dem Golfstaat (SRZ berichtete) bestens in Programm. Nach Angaben des Instituts hat die Abteilung Kreislaufwirtschaft rund um Leiter Dr. Matthias Franke einen Großauftrag zur Erstellung eines Abfallwirtschaftsplans für das Emirat Kuwait erhalten. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und weist ein Volumen von 18 Millionen Euro auf. Unter anderem geht es in Kuwait um Bestandsaufnahme der anfallenden Abfälle, Erkundung der Deponien, ein interaktives Geoinfomationssystem sowie in einem letzten Schritt um die Ausarbeitung eines nationalen Abfallwirtschaftsplanes.

Internationale Kontakte

An der Feier nahmen rund 150 Partner, Kunden und geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft teil, darunter Landrat Richard Reisinger, Bürgermeister Michael Göth und Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden. Nicht nur aus der Region, sondern deutschlandweit und auch aus dem Ausland reisten Gäste an, um sich vor Ort über die neuen Technologien zu informieren.

Prof. Dr. Stefan Beer, Ostbayerische Technische Hochschule OTH Amberg-Weiden, berichtete über die "Strömungssimulation der Energieverfahrenstechnik. Gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Fraunhofer Umsicht und der OTH Amberg-Weiden". In England hat Fraunhofer Umsicht gemeinsam mit der Universität Birmingham eine Forschungsplattform im Mai 2017 eröffnet, außerdem läuft dort das Großprojekt "Energy City Birmingham" an. Die Kooperationen mit der Universität Bologna in Italien bestehen seit 2014, und es hat sich daraus eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit entwickelt. Über diese gute Kooperation referierte Prof. Andrea Contin von der Universität Bologna. Thorsten Hornung, Geschäftsführer von Susteen Technologies GmbH, berichtete über das Großprojekt mit dem Müllkraftwerk Schwandorf und die Erfolgsgeschichte der TCR-Technologie.

Wie in der Presse-Info weiter angegeben, öffnete das Institut neben den Vorträgen seine Technika, und die Fachabteilungen informierten über Produkte und Leistungen. "Es freut uns, dass viele Personen den Weg nach Sulzbach-Rosenberg gefunden haben und wir gemeinsam mit unseren Partnern unsere regionale, aber auch gerade weltweite Vernetzung demonstrieren konnten", sagte Institutsleiter Prof. Dr. Andreas Hornung.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.