16.10.2017 - 14:02 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Positive Bilanz nach erster landkreisweiter Weiterbildungsmesse Fürs erste Mal sehr zufrieden

Ein halbes Jahr dauerten die Vorbereitungen für die erste Weiterbildungsmesse im Landkreis, so Organisatorin Julia Wolfsteiner: Die Mühen haben sich gelohnt, denn die Infos der Bildungsträger und Aussteller waren gefragt und gut frequentiert - auch wenn "quantitativ noch etwas Luft nach oben" war.

Das Kolping-Bildungswerk stellte seine vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten vor. Bild: bba
von Redaktion OnetzProfil

Julia Wolfsteiner hatte sich für die Organisation dieses Tages noch eine Gruppe der Weiterbildungsträger mit ins Boot geholt. Manfred Lehner, der Chef der Volkshochschule, lobte die "Macherin" und dieses besondere Angebot, da der Landkreis dadurch seine Weiterbildungsquote stärke: Im Zuge des Projekts "Bildung integriert" könnten Weiterbildungsmöglichkeiten optimal vernetzt werden.

Auch die regionale politische Prominenz mit Landrat Richard Reisinger sowie den stellvertretenden Bürgermeistern Günter Koller und Hans-Jürgen Reitzenstein an der Spitze zeigte sich beim Rundgang beeindruckt von der Vielfalt und Professionalität der 13 unterschiedlichen Weiterbildungs-Anbieter.

Bildung hat natürlich auch viel mit trockenen Worten zu tun: Umso erfrischender die Beiträge der Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege mit Line-Dance-Vorführungen und einem Schauspiel über die verschiedenen Lebensphasen eines Menschen bis hin zu den Mühen und gesundheitlichen Problemen im Alter: "Dieses Theaterstück hat mich sehr nachdenklich gemacht", sagte Hans-Jürgen Reitzenstein.

Julia Wolfsteiner konnte jedenfalls zusammen mit den anderen Mitstreitern für diesen Tag eine erfreuliche Bilanz ziehen. "Es lief besser, als jeder gedacht hat", sagte sie in ihrem Fazit gegenüber der SRZ. Mit 80 bis 100 Besuchern sei man sehr zufrieden für die Premiere dieser Messe, die ja eine sehr spezielles Thema und dadurch eine kleinere Zielgruppe hatte. Als "qualitativ sehr gut" bewertete Julia Wolfsteiner die Messe aufgrund der vielen intensiven Beratungsgespräche, auch wenn "quantitativ noch etwas Luft nach oben" sei.

Das bunt gemischte Publikum mit einem Schwerpunkt jenseits der 35 habe auch einige Migranten umfasst. IHK, HWK, OTH und das Jobcenter ("die waren durchweg in Beratung") hätten sich mit der Messe sehr zufrieden gezeigt. "Und auch von der Berufsfachschule für Altenpflege, die sich mit dem Theaterstück und dem Catering sehr stark engagiert hat, kam ein superpositives Feedback."

Wie es mit einer Neuauflage der Weiterbildungsmesse ausschaut, kann Julia Wolfsteiner noch nicht sagen: "Wir haben ja die Idee gemeinsam entwickelt und werden in den nächsten Wochen miteinander besprechen, wie es weitergehen soll." Denkbar sei etwa ein zweijähriger Turnus, "aber das werden wir gemeinsam festlegen".

Die Aussteller

Am Samstag war auf allen drei Etagen des LCC mächtig was los: Die Agentur für Arbeit sorgte sich mit ihrem Job-Center um die Förderung der beruflichen Weiterbildung sowie die Weiterbildungsförderung für Arbeitslose und Beschäftigte.

Das BfZ informierte über die Ausbildung zum staatlich anerkannten Maschinenbautechniker, die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz über Meisterkurse und Bildung im Handwerk. Die OTH Amberg-Weiden stellte als Karrierekick berufsbegleitende Bachelor- und Masterstudiengänge vor. Das überbetriebliche Bildungszentrum in Ostbayern zeigte das digitale Lernen mit dem ÜZBO-Lernsystem, das Ammerthaler Institut die Arbeitswelt 5.0.

Dazu präsentierten das Kolping-Bildungswerk, das regionale Bildungszentrum Eckert, die Volkshochschule, die Berufsfachschule für Altenpflege, die Technikerschule in Amberg oder Refa Bayern (ein Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung) vielfältige Chancen, sich beruflich weiterzuentwickeln. (lz/bba)

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