01.02.2018 - 16:52 Uhr
Sulzbach-Rosenberg

Rohrwerk Maxhütte startet hoffnungsvoll ins neue Jahr: Mehr Druck für den Erfolg

Der Weg war zwar steinig, aber mittlerweile blickt das Rohrwerk Maxhütte wieder positiv in die Zukunft. Im noch laufenden Sanierungstarifvertrag verschafft sich der Betrieb mit Investitionen, Produktionsanpassung und der Reduzierung der Belegschaft wieder Atemluft am Markt. Ein weiterer wichtiger Schritt steht jetzt unmittelbar bevor.

Mit gezielten Investitionen in die Fertigung und einer hochqualifizierten Mannschaft nimmt das Rohrwerk Maxhütte die kommenden Aufgaben an. Bild: ge
von Andreas Royer Kontakt Profil

Die Richtung, die das zur Aicher-Gruppe gehörende Rohrwerk Maxhütte gegenwärtig in der Konsolidierungsphase eingeschlagen hat, wird von allen Beteiligten sehr positiv aufgenommen. Dies zeigte sich auch bei einem Besuch von Bürgermeister Michael Göth im Betrieb, für den Geschäftsführung und Betriebsrat die aktuelle Entwicklung skizzierten.

Rund 450 Beschäftigte

Der mit rund 450 Beschäftigten nicht gerade unbedeutende Betrieb in der Herzogstadt setze nach wie vor auf das große eigene Know-how, die motivierte Belegschaft, zielgerichtete Investitionen und betriebseigene Ausbildung zur Qualitätssicherung. "Eine gute Position am Markt sichern wir uns nicht durch 08/15-Rohre, sondern durch Sonderprodukte, deren Nachfrage wir intensiv bei potenziellen Kunden sondieren", sieht Technischer Geschäftsführer Siegfried Gierl als wichtigen Schritt der Weiterentwicklung.

Dazu kämen aber noch verschiedene andere Komponenten, wie etwa die Zugehörigkeit zur Aicher-Stiftung, die für Solidität stehe. Top-Qualität des zu verarbeitenden Vormaterials sei eine weitere Voraussetzung, um konkurrenzfähig zu bleiben. Wie beim Gespräch auch angedeutet, stehe die Installation der dringend benötigten 1000-Tonnen-Presse kurz vor dem Abschluss. "Mit ihr wird es möglich, andere Quadratabmessungen und Werkstoffe mit höheren Festigkeiten zu bearbeiten", ergänzte Gierl hoffnungsvoll.

"Wir sehen in einer weiterhin fundiert angelegten Ausbildung von Facharbeitern eine wichtige Voraussetzung für den Fortbestand des Rohrwerks", merkte Betriebsratsvorsitzender Karl-Heinz König zu einer nachhaltigen Entwicklung an. Die Betriebsräte werden sich auch künftig dafür einsetzen, weshalb er eine starke Arbeitnehmervertretung im Rohrwerk anmahnte. Die Betriebsratswahlen mit 26 Kandidaten würden hier wieder eine gute Gelegenheit dazu bieten.

"Wir sind überzeugt, dass der von uns eingeschlagene Weg der richtige ist. Allerdings konnten manche Ziele nicht mit der von uns gewünschten Geschwindigkeit erreicht werden", resümierte Geschäftsführer Harry Nimmerjahn bei der Inforunde. Bürgermeister Göth nahm die Nachrichten über die Qualitätssteigerung positiv auf und lobte den gemeinsamen Einsatz von Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretung zur Zukunftssicherung.

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