Woppenrieth feiert Rosswampen-Kirwa mit vielen Gästen
Premiere bei Kirwa

Die Kirwapaare lassen es mit ihren Tänzen am Kirwabaum richtig krachen. Schließlich wollen sie die vielen Gästen gut unterhalten. Bild: es
Freizeit
Tännesberg
28.08.2017
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"Wer hot die beste Kirwa?", hallt es am Sonntag über das Pfreimdtal. Die 17 Kirwapaare lassen an der Antwort keinen Zweifel aufkommen.

Woppenrieth. Das Aufstellen des Kirwabaums am Samstagnachmittag auf dem Dorfplatz zum Start der Rosswampen-Kirwa war bei dem großen Zusammenhalt untereinander kein Problem. Beim Feiern am Abend im Gasthaus Bauer bewiesen die Wittschauer Musikanten ihre große Klasse. Trotz einer kurzen Nacht war es für die 17 Paare Ehrensache, am Sonntag um 8.30 Uhr den Gottesdienst mit der Urlaubsvertretung von Leuchtenberg, Satyaitt Basumatary, mitzufeiern. Das Singen der ersten und dritten Strophe der Bayernhymne war eine Premiere.

Der Höhepunkt der Kirwa war auch diesmal wieder das Tanzen der Paare um den Kirwabaum. Eine rekordverdächtige Zuschauerzahl wollte das Ereignis hautnah miterleben. In der Rolle als Einpeitscher machte Kirwabursch Sebastian Zanner eine gute Figur.

Mit seiner lauten Stimme fragte er immer wieder: "Wer hot die beste Kirwa, den schoinsten Kirwabam, die schoinsten Kirwamoila?" Die Antworten darauf hatten es in sich und waren kaum zu überbieten. Das galt auch für die aufgeführten Tänze.

Während die Burschen einen kräftigen Schluck aus ihrem Masskrug tranken, sangen die Moidla "O Kirwa, lou niat nou". Dass sie nicht nur gut tanzen können, bewiesen drei von ihnen, als sie ihre Tänzer derbleckten. Vieles kam bei ihren Gstanzln an die Öffentlichkeit.

Mit "Owa tanz'n mei ma a nu, sunst was koi Kirwa" beendeten sie ihr Aussingen, für das sie starken Applaus ernteten. Die Kinder freuten sich, als die Moidla dann Bonbons auswarfen. Mit einem Ständchen überraschten die Kirwapaare eine Geburtstagskind. "Rosswampen-Kirwa ist die schoinste Kirwa, mei liaber" wäre gar nicht nötig gewesen zu singen. Die Zuschauermenge hatte das miterlebt und war sehr begeistert von der Aufführung.

Beim Frühschoppen mit den Wittschauer Musikanten waren die Organisatoren auf den großen Ansturm mit vielen Sitzgelegenheiten im Freien vorbereitet. Zum Ausklang griff am Abend im Gasthaus Bauer Andreas Augustin in sein Akkordeon.
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