Nach Motorradgottesdienst in der Wallfahrtskirche "St. Jodok" Segen für Maschinen und Fahrer
"Risiko oft nicht kalkulierbar"

"Auf Verkehrsmittel sind wir in unserem Leben angewiesen, im Beruf, in der Freizeit und Erholung", sagte Pfarrer Wilhelm Bauer im Motorradgottesdienst. Bild: es
Lokales
Tännesberg
03.09.2014
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Die Bestmarke von knapp 200 Bikern aus dem Vorjahr wurde beim Motorradgottesdienst diesmal nicht erreicht. Das war auch kein Wunder bei dem regnerischen Wetter. "Bei schönem Wetter kann jeder fahren", sagten aber zwei Teilnehmer aus Weiherhammer.

Pfarrer Wilhelm Bauer zelebrierte die Messe in der Wallfahrtskirche "St. Jodok". "Mit dir gemeinsam wollen wir nun feiern, mit dir gemeinsam werden wir uns freu'n", stimmte die "Tännband" ein. MSC-Mitglieder trugen die Lesung (Richard Zimmet) sowie die Fürbitten (Vorsitzender Alexander Güntner und Jürgen Wurm) vor.

"An Grenzen kommen"

"Auf Verkehrsmittel sind wir in unserem Leben angewiesen, im Beruf, in der Freizeit und Erholung", ging der Seelsorger auf deren Bedeutung ein. "Unser Verhalten lässt uns aber an Grenzen kommen. Oft ist das Risiko nicht mehr kalkulierbar." Er war aber überzeugt, dass Motorradfahrer sorgsam mit ihrem Leben umgehen. Er lobte auch die unter den Bikern gepflegte Kameradschaft. "Mach' uns auf Motorrädern rücksichtsvoll und hilfsbereit", schloss Pfarrer Bauer seine Worte mit einer Bitte ab. "Gottes guter Segen sei mit euch" wünschte die "Tännband" im Schlusslied allen Bikern auf ihren Fahrten. Der Geistliche segnete anschließend die Maschinen und ihre Fahrer. Für das gemütliche Beisammensein hatten die MCS-Mitglieder mit zwei kleineren Zelten vorgesorgt.
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