Dorferneuerung in Großenschwand
Dorfplatz erhält neues Gesicht

Anne Wendl, Korbinian Schönberger, Christian Schönberger, Teresa Meyer und Bürgermeister Max Völkl (von rechts) waren beim Treffen in Großenschwand die gefragten Gesprächspartner. Bild: es
Politik
Tännesberg
25.08.2017
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Die Pläne für die Dorferneuerung in der Gemeinde Tännesberg werden immer konkreter. Bei einer Ortsbegehung in Großenschwand haben die Verantwortlichen auch Skizzen dabei.

Großenschwand. Die Planer Anne Wendl, Christian und Korbinian Schönberger hatten am Donnerstagabend zu diesem zweiten Treffen entsprechendes Material mitgebracht. "Man kann sich das jetzt alles besser vorstellen", lobt Marktrat Thomas Bäuml das Vorgehen.

Mit ihrer Meinung, "den Einwohnern nichts überstülpen, sondern das Gesamtentwicklungskonzept fortschreiben zu wollen", stand Teresa Meyer vom Amt für Ländliche Entwicklung nicht alleine da. Eine kleinere und eine größere Variante erläuterte Wendl auf zwei auf dem Boden ausgelegten Papieren.

Fehlendes Grün und zwei bis vier Bäume wurden bei der Umgestaltung des asphaltierten Dorfplatzes berücksichtigt. "Entscheiden müsst ihr aber selber", sagte Bürgermeister Max Völkl dazu. Er empfahl, die Chance zu nutzen, weil dadurch der Platz aufgewertet werde. Die Durchgangsstraße solle allerdings erhalten bleiben. "Die Bäume werden natürlich nicht riesengroß", vertrat Architekt Christian Schönberger, der sich das eine oder andere Bankerl und einen Brunnen vorstellen könnte. "Das früher frei fließende Wasser ist verrohrt worden", wussten einige Dorfbewohner. Das Mähen einer Grünfläche, das ein Bürger ansprach, sollte laut Bürgermeister Völkl "nicht das Problem sein". Hier lasse sich eine Lösung finden.

Die müsste auch für die Finanzierung gefunden werden und sollte nach Abzug der Fördergelder und des Gemeindeanteils nicht allein an den Anliegern hängen bleiben. "Weil es sich hier um eine Platzgestaltung handelt und nicht um eine Straße, dürften die Kosten für die Anlieger geringer ausfallen", entschärfte der Rathauschef die aufgekommene Diskussion.

Er wollte dann von den Anwesenden wissen, wie sie grundsätzlich zu der Platzumgestaltung stehen und ließ darüber abstimmen. Weil die Mehrheit für die vorgetragene Lösung votierte, wird diese Maßnahme in die Dorferneuerung vorerst aufgenommen. Die Stromoberleitungen müssten aber vorher entfernt werden.

Anhand einer Skizze legte Wendl eine Planung für den Dorfweiher vor. Hier sei keine große Umgestaltung vorgesehen. Schließlich solle alles in die dörfliche Situation passen. Das gelte auch für die Baumallee.

"Was wird aus dem 'Heithaisl'?", wollte Architekt Hubert Liebl wissen, einer der Befürworter der Dorferneuerung. Julia Schönberger, die Vorsitzende der KLJB Großenschwand, könnte sich das gut für die Jugendorganisation im Dorf vorstellen. "Das muss man sich erst einmal anschauen", erklärte Architekt Christian Schönberger. Der Bürgermeister appellierte, sich bei der Bildung von Arbeitskreisen zu beteiligen.

Entscheiden müsst ihr aber selber.Bürgermeister Max Völkl zu den Bürgern aus Großenschwand
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