25.04.2017 - 20:00 Uhr
TännesbergOberpfalz

Jahreshauptversammlung CSU Tännesberg CSU braucht neue Mitglieder

Die Tännesberger CSU geht mit einer bewährten Führungsriege in die kommenden Jahre. Ein Problem bereitet den Verantwortlichen aber Kopfzerbrechen.

Robert Eichhorn (vorne, Mitte) wurde wie alle anderen Vorstandsmitglieder für weitere zwei Jahre bestätigt. Der designierte neue CSU-Kreisvorsitzende Stephan Oetzinger (vorne, links) warb um das Vertrauen für alle CSU-Kandidaten bei den nächsten Wahlen. Bild: es
von Erich SpickenreitherProfil

(es) Beim Wahlmarathon in der CSU-Jahreshauptversammlung im Hotel Wurzer gab es keine Probleme. Robert Eichhorn steht weiter an der Spitze des Ortsvereins. Er kann sich auf seine Stellvertreter Stefanie Kuchlbauer, Petra Klinger und Hubert Liebl verlassen. Mit Kassier Johann Hammer und Schriftführer Helmut Bamler stehen ihm zwei bewährte Mitstreiter zur Seite. Mit den Beisitzern Peter Schneider, Stefan Bösl, Fred Eckl, Hans Maier, Josef Hammerl, Hans-Peter Klünner, Beate Zangl, Irmgard Rötzer, Wilhelm Seegerer, Thomas Bäuml, Werner Rom bilden alle ein harmonisches Team. Hüter der Finanzen sind Herbert Kuchlbauer und Georg Ebnet.

Hohes Durchschnittsalter

Nach Eichhorns Rückblick sprach der designierte CSU-Kreisvorsitzende Stephan Oetzinger von einem aktiven Ortsverein. Zu bedenken gibt das Durchschnittsalter der CSU-Mitglieder von 58,3 Jahren. Den Rückgang auf 75 Angehörige begründete Eichhorn mit 5 Todesfällen. Er räumte ein, dass es schwierig geworden sei, Neuzugänge zu gewinnen.

Erfreulich war der Kassenbericht von Johann Hammer mit beträchtlichen Mehreinnahmen. Bei seinem kurzen Streifzug durch das Gemeindegeschehen hob Bürgermeister Max Völkl aktuell das Leaderprojekt "Natur - Begegnung - Erlebnis", die 90 Prozent Förderung des Ausbaus der Uchastraße, den Einbau von neuen Fenstern in der Schule bei günstiger Förderung, die neue Bauhofhalle mit erheblichen Eigenleistungen und die anstehende Dorferneuerung Tännesberg hervor.

Hier wünschte sich der Rathauschef, "dass alles nicht immer gleich schlecht geredet" werde. Der CSU-Landtagskandidat der Verbände Weiden und Neustadt, Oetzinger, sprach von einem harmonischen, Verfahren für die Nachfolge von Petra Dettenhöfer. "Unsere Region mit einer hohen Lebensqualität hat sich positiv entwickelt." Das sei ein großes Verdienst aller Bürger.

Vorschau auf Programm

Trotzdem müsse noch einiges auf den Weg gebracht werden: Leerstände, Verbindungsstraßen, Herausforderung durch den demografischen Wandel. Die vom Landesverband beschlossene Beitragserhöhung wird in einer Versammlung erläutert und auf den Ortsverband abgestimmt. Eichhorn ging abschließend kurz auf das Jahresprogramm ein. Stellvertreterin Kuchlbauer regte eine Begehung des Schlossbergs mit Andreas Grillmeier an. Für die CSU-Kreistagsfraktion könnte eine Führung durch den geologischen Lehrpfad mit Geoparkranger Hans Maier interessant sein. Ein Anliegen aller ist es, neue und junge Mitglieder zu gewinnen.

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