Marktrat Tännesberg
Baustelle Bursweiher

Der Bursweiher liegt im tiefen Winterschlaf. Das Wasser ist abgelassen, so dass der Weiher ausgebaggert werden kann. Die von Bibern beschädigten Ufer müssen wieder hergestellt werden. Bild: bey
Politik
Tännesberg
07.12.2016
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muss am Bursweiher Biberschäden beseitigen. Der Marktrat erteilt der Maßnahme grünes Licht, die Gemeinde hofft auf einen Zuschuss.

Der Weiher wird ausgebaggert. Die Uferbereiche werden, soweit zur Beseitigung von Biberschäden notwendig, mit sogenannten Schroppen befestigt. Die Kosten dafür betragen rund 50 000 Euro.

Mittel stehen bereit

Die Mittel sind im Haushaltplan bereitgestellt. Einstimmig ermächtigte der Marktrat in der Sitzung am Montagabend Bürgermeister Max Völkl, den Auftrag für die Arbeiten bis zu einer Höhe von 60 000 Euro eigenhändig zu vergeben. Der Rathauschef hofft, dafür auch eine 50-prozentige Förderung der Landesanstalt für Landwirtschaft zu erhalten. Er räumte aber ein, dass darüber letztlich noch keine Entscheidung gefallen ist. Der Beschluss in der jetzigen Eile sei notwendig gewesen, um bei der Zulassung des vorzeitigen Beginns durch die Fachbehörden die Maßnahme sofort starten zu können, erklärte Völkl.

Einstimmig erteilte das Gremium das baurechtliche Einvernehmen für den Neubau einer Werkhalle mit Büro- und Sozialräumen am Hofäckerweg. Die damit verbundene Schaffung von 10 bis 15 Arbeitsplätzen müsse für den Markt als besonders positiv betrachtet werden, meinte der Bürgermeister. Gegen die Überlassung des Sportgeländes für das Open Air am 24. Juni mit dem Förderverein "Volltreffer" hatten die Räte nichts einzuwenden.

Die Tankstelle für Elektromobile stellte der Marktrat einstimmig zurück, bis Bedarf und Kosten geklärt sind. Der Landkreis Neustadt/WN würde derzeit die Errichtung einer E-Tankstelle einmalig mit 2000 Euro oder auf vier Jahre verteilt mit jeweils 500 Euro Zuschuss zu den Betriebskosten fördern.

Die Kleinschwander Straße und die Ortseinfahrt Kleinschwand werden saniert. Die Kosten für die Maßnahmen an der Kleinschwander Straße belaufen sich auf 23 800 Euro. Dafür wird die Teerkante auf einer Länge von 390 Metern abgefräst, dann die Straße verbreitert, um gleichzeitig eine neue Asphalttragschicht mit einer Stärke von zehn Zentimetern und einer Deckschicht von vier Zentimetern zu erhalten. Die Ortseinfahrt wird auf 750 Metern mit einem Kostenaufwand von 45 800 Euro erneuert. Den Auftrag erhielt die dortige Firma Hartinger.

Die im "Doktor-Haus" installierte Schalteinheit für die Straßenbeleuchtung wird abgebaut und auf der gegenüberliegenden Straße auf gemeindlichem Grund installiert. Die Verlegung des Kabels einschließlich der Grabungsarbeiten übernimmt das Bayernwerk.

Dank für Zusammenarbeit

Völkl informierte außerdem, dass das "Straßenbegleitende Grün" beseitigt und von einheimischen Landwirten gehäckselt werde. Abschließend dankte er den Räten für die Zusammenarbeit in diesem Jahr. Der Dank ging auch an die Verwaltung für die Unterstützung.
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