20.10.2017 - 20:00 Uhr
TännesbergOberpfalz

Große Visitation: Achtsam miteinander umgehen

Eine große Visitation befasst sich vornehmlich mit der Pastoralsituation. Dazu besucht Regionaldekan Manfred Strigl, Direktor vom Haus Johannisthal, die Pfarrei Tännesberg.

Den Gottesdienst feierten Pfarrer Wilhelm Bauer, Regionaldekan Manfred Strigl und Diakon Norbert Hammerl (von rechts)
von Erich SpickenreitherProfil

Über die Situation in seiner Pfarrei hatte Pfarrer Wilhelm Bauer, der nach Aussage von Strigl gern in Tännesberg ist, einen Bericht über die Seelsorge abgegeben: Liturgie, Diakonie, Zeugnis abgeben, Visionen.

Die Berichte der Sprecherin des Pfarrgemeinderats, Gerti Braun, und der Kirchenpflegerin Diana Völkl beschrieben auch den Ist-Zustand und die Zusammenarbeit in der Pfarrei. Viele Pfarrangehörige feierten am Donnerstag den 19-Uhr Gottesdienst in der Pfarrkirche mit dem Regionaldekan in Konzelebration von Pfarrer Bauer und Diakon Norbert Hammerl mit. Mit einer großen Schar von Ministranten zogen die Geistlichen unter dem Orgelspiel von Rudi Schneider ins Gotteshaus ein.

Dass es in der Pfarrei Tännesberg einen exzellenten Kirchenchor gibt, davon überzeugte sich Strigl gleich beim Eingangslied "Im Namen des Vaters, so fangen wir an". Der Gast wies auf den vom Nabburger Künstler Paul Schinner angefertigten Altar mit dem Gleichnis vom "Weinstock und den Rebzweigen" hin. Oft habe er in seiner Zeit als Stadtpfarrer von Nabburg seinen Erstkommunionkindern dieses Gleichnis erklärt.

Auch in seiner Predigt ging Strigl auf das Evangelium vom gleichnamigen Gleichnis ein. Diakon Hammerl hatte es vorgetragen. Dieser Glaubenssatz sei für uns eine Einladung, in der Liebe Gottes zu bleiben. Es wolle uns ermuntern und stärken. Jammern helfe uns nicht weiter.

"Lasst uns die gegenwärtige Gnade lieben", zitierte der Regionaldekan Ignatius von Antiochien. Menschen, die sich verstehen und achtsam miteinander umgehen, würden die gegenwärtige Liebe leben. Der heilige Paulus habe auf das Kreuz geschaut, um die Liebe Gottes zu entdecken.

"Erneuere deine Kirche und fange bei mir an", hieß eine der Fürbitten von Lektor Wolfgang Nicklas. Der Regionldekan dankte am Ende allen, den Ministranten, dem Kirchenchor und den Vereinen.

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