22.03.2018 - 20:00 Uhr
Tännesberg

Jahreskonvent der MMC Tännesberg Glauben ist Vertrauen

Der Glaube wird oft auf die Probe gestellt. Das erfahren auch die Sodalen der Marianischen Männerkongregation in Tännesberg bei der Diskussion im Jahreskonvent.

von Erich SpickenreitherProfil

Die Zusammenkunft begann mit einem Gottesdienst mit Präses Wilhelm Bauer. Beim Konvent im Hotel Wurzer blickte Obmann Andreas Zinkl auf das vergangene Jahr zurück. Er erwähnte den Konvent mit Pater Schwemmer und die Ehrungen. Die Teilnahme an verschiedenen Festen in der Pfarrei stehe auch heuer wieder an. Mitarbeiter Richard Bauer hatte darum gebeten, dass für ihn ein anderer einen Teil der Sodalenpost austragen solle. Dafür konnte Richard Schneider gewonnen werden. Dieser hatte nichts dagegen, dass für das Tragen der schweren Fahne ein Gurt zum Preis von 130 Euro gekauft werde.

Die Teilnahme an Veranstaltungen der MMC in Cham wurde diskutiert. Zinkl sagte, dass es immer schwieriger werde, für Fahrten genügend Personen zu bekommen. Schließlich einigte man sich auf den Vorschlag von Präses Bauer auf einen Ausflug am 3. Oktober zum Kloster Rohr mit Besichtigung der Asamkirche. Dieser dankte unter dem Beifall der Teilnehmer dem Obmann für dessen hervorragende Arbeit, der wiederum beim Präses für seine Vorträge zu wichtigen Themen der Kirche.

Das für den Abend angekündigte Thema Glauben wurde lebhaft diskutiert. In der letzten Sodalenpost hatte Obmann Zinkl auf einem Extrabatt einige Fragen dazu aufgeführt. Einige hatten sich damit bereits im Vorfeld beschäftigt und Stellen aus der Bibel zitiert. Sie können jedem Halt an seinem Glauben geben. Damit lasse es sich auch in kontroversen Debatten überzeugend argumentieren. Ein Sodale forderte ein, sich auch in religiösen Fragen weiterzubilden.

Dass der Glaube oft auf eine Probe gestellt werde, kann niemand abstreiten. "Glauben ist Vertrauen" griff Präses Bauer die Predigt von Diakon Norbert Hammerl im vorausgegangenen Gottesdienst auf. Man solle sich darauf einlassen, dass Gott niemand fallen lasse. Verschwenderische Beispiele im Vatikan und den Reichtum der Kirche führte ein Sodale an. Kritiker würden deshalb gerne damit argumentieren, zwar an Gott, nicht aber an die Kirche zu glauben. Für Papst Franziskus sei die Kirche viel zu reich.

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