Pfarrgemeinderat dankt ausgeschiedenen Mitgliedern
Kindergarten als große Aufgabe

Gerti Braun (links) bleibt Pfarrgemeinderats-Sprecherin. Neu ist ihr Stellvertreter Tobias Reichelt (hinten, Zweiter von rechts). Schriftführer ist weiterhin Richard Zimmet (hinten, links). Verabschiedet wurden Michael Bartmann (vorne, Zweiter von links), Joachim Reng und Wolfgang Nicklas (hinten, Zweiter und Dritter von links). Neue Mitglieder sind Andrea Hammer, Alexander Ebnet, Angelika Lang (vorne, von rechts) und Tobias Reichelt. Diakon Hammerl und Pfarrer Bauer (von rechts). Bild: es
Vermischtes
Tännesberg
15.03.2018
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Gerti Braun macht es wie Angela Merkel: Sie geht in die vierte Amtszeit und zwar als Sprecherin des Pfarrgemeinderats Tännesberg. Als ihren Stellvertreter wählt das Gremium in der konstituierenden Sitzung am Mittwoch im Pfarrheim Tobias Reichelt.

Schriftführer wurde Richard Zimmet. Verabschiedet wurden drei Mitglieder, die sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatten.

Nach einer geistlichen Einstimmung durch Pfarrer Wilhelm Bauer kam die Sprache noch einmal auf die Neuwahlen. "Wir haben wenigstens keine Frustrierten", meinte dazu der Geistliche, da nur acht Personen kandidiert hatten. Ihnen allen dankte Bauer. Stimmenkönig war Andreas Schönberger mit 177 von 199 möglichen Stimmen.

Nach der Festlegung des Wahlmodus erhielt in geheimer Wahl Gerti Braun sieben von zehn Stimmen. Mit dem gleichen Ergebnis wurde Tobias Reichelt zu ihrem Stellvertreter gewählt. Gerti Braun händigte jedem eine Aufstellung aller Aktiviäten in den vergangenen vier Jahren aus. Ein Höhepunkt war die Teilnahme am Katholikentag in Regensburg.

Zum Preis von zwei Euro verkaufen am Samstag Angelika Lang, Ramona Beer, Gerti Braun und ein Kommunionhelfer nach dem Gottesdienst Solibrote, am Sonntag Hans Maier, Andreas Schönberger, Andrea Hammer und Tobias Reichelt, in Kleinschwand am Sonntag die Ministrantinnen Eva Hammer und Martina Lang. Vor dem Fastenessen im nächsten Jahr will man vorher die Teilnehmerzahl ermitteln. Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung liefern für den Coffee-Stop an diesem Freitag von 14 bis 17 Uhr vor der Raiffeisenbank einen Kuchen.

Eine große Mehrheit sprach sich dafür aus, die Flurprozession vom Pfingstmontag auf Christi Himmelfahrt zu verlegen. Anschließend trifft man sich im Schützenhaus zum Weißwurstessen. Der Gelöbniskreuzweg, immer am 5. Mai, wird in diesem Jahr am Donnerstag, 3. Mai, um 19 Uhr auf den Schlossberg gebetet.

5000 Euro Kosten für ein Konzert des Nachwuchschores der Regensburger Domspatzen am 1. Juli erschien allen entschieden zu hoch. Dieses Risiko wolle man nicht eingehen, zumal es um diese Jahreszeit ohnehin viele andere Veranstaltungen gebe. Für den Schöpfungstag am 29. September ist für den Bund Naturschutz und zweiten Bürgermeister Hans-Peter Klünner Hans Maier von der Kirchenverwaltung Ansprechpartner. Mitglieder beider Gremien treffen sich am Freitag, 6. April, um 18 Uhr in der St.-Jodok-Kirche zum Ausräumen der Sakristei. Die Fußwallfahrt zum Marienheiligtum auf dem Fahrenberg ist am Sonntag, 6. Mai. Michael Bartmann aus Kleinschwand hatte sich 28 Jahre als Mitglied des Pfarrgemeinderates eingebracht. Mit einer Urkunde und einem Gutschein bedankte sich Pfarrer Bauer bei ihm, bei Joachim Reng und Wolfgang Nicklas, die beide nicht mehr kandidiert hatten, für ihre vierjährige Mitarbeit.

Um die Aufgabe eines Anbaus an den Kindergarten Sankt Martin entfachte sich eine längere Diskussion. Hier müssten alsbald Entscheidungen getroffen werden. Der Innenrestaurierung der Wallfahrtskirche St. Jodok in diesem Jahr steht dafür nichts im Wege.
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