Sportschützengrenzgau Vohenstrauß stolz auf Landesschützenkönigin
Gauschützenmeister hat genug

Besondere Ehrungen erhalten Gauschatzmeister Hubert Liebl und Gauehrenschützenmeister Hans Gösl (von rechts). Gauschützenmeister Stefan Brandmiller (Zweiter von links) kandidiert nicht mehr für dieses Amt. Bild: es
Vermischtes
Tännesberg
01.02.2018
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Gauschatzmeister Hubert Liebl und Gauehrenschützenmeister Hans Gösl sind Vorbilder im Sportschützengrenzgau Vohenstrauß. Sie und der Rest der Truppe sind stolz auf die Landesschützenkönigin Nicole Wittmann. Sie wird demnächst eine besondere Würdigung erfahren.

Vohenstrauß/Tännesberg . Zu dieser Freude passte gar nicht so recht die Ankündigung von Gauschützenmeister Stefan Brandmiller, bei den nächsten Neuwahlen nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren. Sein Bericht in der Versammlung in Tännesberg wies ein Jahr voller sportlicher und gesellschaftlicher Ereignisse aus, das mit dem Neujahrsempfang des BSSB beim Franziskaner in München begonnen hatte.

Als Höhepunkte nannte der Gauschützenmeister die Ernennung von Gauehrenschützenmeister Gösl zum Ehrenmitglied und von Magdalena Kellner zur Bezirksliesl. Die Teilnahme an vielen Veranstaltungen hätten ihn, seine Stellvertreter Anton Hirnet und Josef Bäumler sehr beansprucht. Erfreulich sei die Mitgliederentwicklung von 3083 auf 3169 gewesen, ein Zuwachs von 67 bei den Schützen, 7 bei den Jugendlichen und 43 bei den Schülern. Bei den Junioren sind es allerdings 31 weniger.

Brandmiller blickte auf elf Jahre in verschiedenen Posten im Sportschützengrenzgau zurück. Er müsse leider feststellen, dass nach sechs Jahren als Gauschützenmeister von der ursprünglichen Gemeinschaft nicht mehr viel vorhanden sei. Das fehlende Interesse und die Unterstützung listete er auf. "Früher hat mir dieses Amt Spaß gemacht, und ich übte es gerne aus. Heute ist es nur noch eine Pflicht." Brandmiller kandidiert zwar nicht mehr für eine weitere Periode, ist aber bereit, den Gau in einer anderen Form zu unterstützen.

Gausportleiterin Nicole Wittmann wertete e den 14. Platz LP bei der Bayerischen Meisterschaft von Andreas Bäumler (SG Oberlind) als Erfolg. Magdalena Kellner verbuchte beim Bezirkskönigsschießen als Bezirksliesl LG wieder die Königswürde. Die 3664 Ringe bedeuteten beim Uli-Grötsch-Pokal in Fuchsmühl den vierten Rang unter fünf Vereinen. Aktiv war die Jugend im Gau. Die Auflistung von Wittmann in Vertretung von Gaujugendleiter Valentin Kellner wies viele sportliche Veranstaltungen auf. Manuel Arnold aus Waldthurn blickte auf die Rundenwettkämpfe zurück. Die Arbeit mit dem Online-Melder laufe hervorragend und bedeute eine Arbeitserleichterung.

Trotz Mehrausgaben für den Schießsport legte Hubert Liebl (SG Tännesberg) einen ordentlichen Bericht über die Finanzen des Gaus auch im 31. Jahr als Schatzmeister vor. "Der Zuwachs von jungen Mitgliedern sollte Hoffnung machen", machte Bürgermeister Max Vökl den Verantwortlichen Mut. Im Miteinanderreden sieht der Tännesberger eine Lösung von Problemen. Als wichtig bezeichnete Kreisrat Hans Gösl die Aufrechterhaltung der Sportförderung durch den Landkreis. "Du wirst einen festen Platz in eurer Vereinschronik haben", gratulierte er Nicole Wittmann zu ihrem großen Erfolg. Als Termine nannte Frischholz das 66. Gaukönigsschießen mit dem 65. Bezirksschießen vom 9. bis 25. März in Konnersreuth und den 68. Bezirksschützentag des Schützenbezirks Oberpfalz im BSSB am 21.und 22. April in Konnersreuth. "Gemeinsam können wir Erfolge erreichen", appellierte der Sprecher an Zusammenhalt und Unterstützung. Neu ist das Seniorenschießen ab 56 Jahren und das Altersklasse-Schießen ab 40 Jahren in drei Klassen.

Eine besondere Ehrung erhielt Hubert Liebl (SG Tännesberg). Für seine besonderen Verdienste um den Schützenbezirk Oberpfalz im Bayerischen Sportschützenbund (31 Jahre Gauschatzmeister) überreichte ihm Bezirksschützenmeister Frischholz die große Ehrennadel in Gold des Schützenbezirks Oberpfalz mit einer Urkunde. Gauehrenschützenmeister Hans Gösl bekam für 50 Jahre als Schützenmeister in der SG Roggenstein eine Gauscheibe.

Früher hat mir dieses Amt Spaß gemacht, und ich übte es gerne aus. Heute ist es nur noch eine Pflicht.Gauschützenmeister Stefan Brandmiller
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