28.05.2004 - 00:00 Uhr
TeunzOberpfalz

Magnetfeldtherapie bringt Körper wieder ins Lot - "Weg von der Chemie" - Referat beim ... Moderner Lebensrhythmus macht krank

von Michaela Lowak Kontakt Profil

Gehört hatten die meisten schon davon, doch wie's genau funktioniert, wusste kaum jemand. Rund 20 Zuhörer lauschten am Freitagnachmittag interessiert den Worten von Heilpraktiker Peter Gürtler und Karl-Heinz Kaiser, Dozent des Institutes für Quantenmedizin. Die beiden Referenten aus dem Raum Darmstadt, die der Katholische Frauenbund Teunz eingeladen hatte, informierten über die Wirkungsweise und Möglichkeiten der Magnetfeldtherapie.

"Wir sind keine Gegner der Schulmedizin", stellte Gürtler zu Beginn klar. Doch die schnelle Abfertigung bei manchen Ärzten, sei nicht Sinn und Zweck der Sache. Viele Patienten würden durch immer mehr Tabletten und Spritzen in Abhängigkeit geraten. "Weg von der Chemie", laute deshalb sein Motto. Er selbst habe mit der Magnetfeldtherapie in seiner Praxis sehr gute Erfahrungen gemacht. "Wer heilt, hat Recht", sagte er. "Nur das zählt."

So alt wie Menschheit

Karl-Heinz Kaiser ging auf die Geschichte der Magnetfeldtherapie ein. "Sie ist so alt wie die Menschheit". Pflanzen, Tiere und Menschen könnten ohne Erdmagnetfeldern nicht existieren. Grundlegende Veränderungen in den vergangenen 100 Jahren würden den Menschen zu schaffen machen: "Wir bewegen uns zu wenig. Im Schnitt 1,5 bis drei Kilometer pro Tag. Unsere Nahrung enthält zu wenig Nährstoffe, es gibt mehr Lärm, das Leben ist schneller geworden", zählte Kaiser auf. Auch Elektrosmog wirke sich negativ aus. "Jede Leitung durch die Strom fließt, baut elektromagnetische Felder auf", so der Dozent. Kaffee, Alkohol oder schlechte Nachrichten würden ebenfalls nicht zum Wohlbefinden beitragen. "All diese Faktoren bringen die Schwingungen in unserem Körper in Unordnung", sagte Kaiser. Gesundheit sei aus ganzheitlicher Sicht eine Energiefrage. "Wenn der Zellstoffwechsel nicht optimal funktioniert, wird der Körper krank." Jeder Mensch werde mit 100 Prozent Lebenskraft geboren, die im Alter abnimmt. "Wenn sie unter 30 Prozent fällt, kommen die ersten Krankheiten."

Die Magnetfeldtherapie unterstütze den Ionentransport, so der Referent. Aus kranken Zellen könnten wieder vitale Zellen werden. Die Therapie werde in der Schmerzbehandlung, bei Muskelverspannungen, Migräne, Knochenheilung, Herz- und Kreislaufproblemen, Stoffwechselstörungen oder Hauterkrankungen eingesetzt. "Es gibt kaum einen Hochleistungssportler, der nicht mit der Magnetfeldtherapie arbeitet", informierte Karl-Heinz Kaiser.

Matte und Kissen

Um die Wirkungsweise optimal zu nutzen, ist eine tägliche Anwendung empfehlenswert. Die Therapie ist sowohl in der Praxis als auch zuhause möglich. Der Patient legt sich dabei für acht Minuten auf eine Matte, sollen spezielle Körperteile behandelte werden, kommt ein Kissen zum Einsatz. Wer beides ausprobieren wollte, hatte vor Ort dazu die Möglichkeit. Eine ältere Dame mit Rückenschmerzen war begeistert: "Das Aufstehen geht jetzt leichter", sagte sie nach der Anwendung.

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