Ministranten schöpfen Kraft in der Gemeinschaft - Wallfahrt nach Rom hilft Kontakte knüpfen
Von "Blind Date" bis Tretboot

Die Ministranten aus Teunz, Niedermurach und Pertolzhofen genießen das Abenteuer "Wallfahrt" und haben für den Termin beim Papst auch das Transparent mit ihrem Motto nicht vergessen. Bild: hfz
Lokales
Teunz
16.08.2014
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"Frei sein - Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun": Unter diesem Motto pilgerten in der ersten Augustwoche 50 000 Ministranten aus ganz Deutschland nach Rom, darunter eine Gruppe aus den Pfarreien Teunz, Niedermurach und Pertolzhofen.

Gemeinsam beten, Rom erleben und neue Kontakte knüpfen: Mit diesem Ziel im Gepäck brachen die Ministranten zur Wallfahrt nach Rom auf. Sie schlossen sich dabei den Pfarreien Bodenwöhr, Katzdorf und Burglengenfeld an und besteigen um 3 Uhr nachts den Bus Richtung Süden. Zuvor hatte Pfarrer Herbert Rösl in einer nächtlichen Andacht den Reisesegen erteilt. Erschöpft von der langen Fahrt kamen die Reisenden noch am gleichen Tag in Rom an, und tankten schnell Kraft für neue Erlebnisse.

Als erster offizieller Programmpunkt erwartete die Ministranten samt Betreuer der Eröffnungsgottesdienst in Sankt Paul vor den Mauern, der vom Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer zelebriert wurde. Die musikalische Untermalung durch eine Band der Diözese Regensburg, die ansprechende Gottesdienstgestaltung und das gemeinsame Gebet zusammen mit 5000 Ministranten machten den Wallfahrt-Auftakt zu einem beeindruckenden Erlebnis.

Start am Petersplatz

Für den Nachmittag hatten Julia Schüller und Barbara Sochor ein Programm zusammengestellt, bei dem die Jugendlichen die Sehenswürdigkeiten Roms kennenlernen durften. Erste Station war der Petersplatz samt Petersdom. Nach einer anstrengenden Zeit in der langen Warteschlange war die Besichtigung der größten Kirche Roms eine Belohnung. Weiter ging es über den Hügel Gianicolo, der eine wunderbare Aussicht über die ewige Stadt bietet, bis ins Viertel Trastevere.

Auch an den folgenden Tagen wurde die Kondition der Teilnehmer bei ausgiebigen Besichtigungstouren getestet. So standen Piazza del Popolo, der Trevi-Brunnen, die Spanische Treppe, das Pantheon, Piazza Navona, die sogenannte Schreibmaschine, das Forum Romanum, und die Engelsburg auf dem Programm. Pünktlich zu Beginn der Papstaudienz am Mittwochabend kamen die Ministranten am bereits vollen Petersplatz an und konnten dem Heiligen Vater begegnen. Ein weiterer Höhepunkt stellte das "Blind Date" dar, bei dem die Teunzer Ministranten mit Messdienern aus anderen Diözesen Kontakte knüpfen konnten.

Abschluss im Lateran

Hoch motiviert waren die Ministranten, als ein Ausflug zum Meer bei Ostia anstand. Dort konnten alle nach den Strapazen entspannen oder sich bei Volleyball, Tretbootfahren, Schwimmen oder anderen Strandspielen austoben. Bereits am frühen Nachmittag war Aufbruch zum Abschlussgottesdienst im Lateran, der zusammen mit allen Ministranten der Diözese Regensburg gefeiert wurde. Gestärkt durch die Gemeinschaft und nach vielen schönen Erlebnissen traten die Minis die Heimreise an. Die war kurzweilig, da es viel Schlaf aufzuholen und kräftig Punkte beim Abschluss-Quiz zu sammeln galt.
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