Gemeinderat Teunz plant neues Baugebiet
Freiheit für Häuslebauer

Oberhalb dieser Häuserzeile entsteht das neue Baugebiet "Am Waldfrieden Lehnhartl". Der Vorentwurf und einige Änderungen im Flächennutzungsplan passierten den Gemeinderat. Bild: frd
Politik
Teunz
05.07.2017
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Schöne Lage mit toller Fernsicht: Der Gemeinderat Teunz hat die Voraussetzungen für ein neues Baugebiet am Waldfrieden geschaffen. Dabei soll so wenig wie möglich reglementiert werden. Bessere Verbindungen im Mobilfunknetz bleiben kein Wunschtraum.

(frd) Aufgrund der bisherigen schlechten Versorgung des Gemeindegebietes Teunz im Bereich des Mobilfunks, sind zusammen mit der Telekom drei Standorte für einen Mobilfunkmasten erkundet worden. Mit diesem Thema eröffnete Bürgermeister Norbert Eckl die öffentliche Sitzung und begrüßte dazu Karin Erhardt von der Deutschen Telekom.

Diese erläuterte, weshalb nach eingehenden Prüfungen als einziger geeigneter Standort nur ein Grundstück in der Gemarkung Rottendorf im Bereich der "Teunzer Kreuzung" für einen Mobilfunkmasten in Frage kommt. Denn nur von dort aus könne eine deutlich verbesserte Verbindung geschaffen werden. Der Gemeinderat stimmte dieser Standortwahl zu, nötige Maßnahmen werden in die Wege geleitet.

18 Bauplätze

Ein ganzes "Maßnahmenpaket" musste dann der Gemeinderat nach der Vorstellung des Vorentwurfs zur zweiten Änderung des Flächennutzungsplans mit Landschaftsplan im Bereich des neuen Baugebietes "Am Waldfrieden-Lehnartl" im Parallelverfahren zur ersten Änderung dieses Bebauungsplans schnüren. Dazu stellte der Vorsitzende des Planungsbüros Landschaftsarchitektur Amberg, Siegfried Lösch, zunächst den Stand der Planungen vor. So sollen auf dem bisher als Ackerland im Bebauungsplan eingetragenen Grundstück 18 Parzellen entstehen, wovon die kleinste 600 und die größte 1200 Quadratmeter groß ist.

Es werden verschiedene Bautypen und Dächer zugelassen. Die Garagen können an die Grundstücksgrenzen gestellt werden, was variable Planungen zulässt. Da sich der Gemeinderat in dieser Sitzung nur mit einem "Vorentwurf" der Bauleitplanung befasste, müssen die endgültigen Planungen erst noch getroffen und die Fachstellen damit befasst werden. So wird es voraussichtlich noch bis Anfang des Jahres 2019 dauern, bis im neuen Baugebiet mit den ersten Arbeiten begonnen werden kann.

Keime im Trinkwasser

Der Gemeinderat beschloss die dazu erforderlichen Änderungen des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und beschloss, die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange. Bürgermeister Eckl informierte noch über den Stand der Wasserversorgung "Kührieder Gruppe". Dort sind, vermutlich aufgrund der langen Regenpause, für die Bürger nicht schädliche Verkeimungen festgestellt worden. Diese werden in Verbindung mit dem Gesundheitsamt behoben.

Abschließend lud der Vorsitzende die Gemeinderäte noch zur Teilnahme an einem Fest in der Patengemeinde Großmanok in Ungarn vom 18. bis 22. August ein.
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