10. Gonfeiaschta Kirwa
Jubiläum mit Feierlaune

Bürgermeister Norbert Eckl (vorne, Vierter von rechts) übernahm bei der Jubiläums-Kirwa spontan die Schirmherrschaft, worüber sich Pfarrer Herbert Rösl bei der Segnung des reich verzierten Baumes freute. Danach war Kraft beim Aufstellen gefragt. Doch hier konnten sich die beiden Vorsitzenden Markus Portner (Zehnter von rechts) und Matthias Meier (Fünfter von rechts) auf die erfahrenen Kirwaburschen verlassen. Bilder: Portner (4)
Vermischtes
Teunz
12.09.2017
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Die aktiven Kirwaleid haben ihre 10. Gonfeiaschta Kirwa fest im Blick.

"10 Jahre Gonfeiaschta Kirwa 2017" ist in die Rinde der Fichte eingeschnitzt, die seit Samstag hoch über der Dorfkapelle thront. Über mehr Sonne und weniger Regen hätten sich die Kirwaleid zum Jubiläum schon gefreut. Doch ansonsten blieben keine Wünsche offen.

-Gutenfürst. Zahlreiche Gäste ließen sich von der widrigen Witterung nicht abschrecken und feierten auch schon den Patroziniumsgottesdienst vor der Dorfkapelle "Maria Namen" mit. Pfarrer Herbert Rösl hatte seinen Urlaub am Jakobsweg in Frankreich um zwei Tage verkürzt; in der Predigt ließ er einige Erlebnisse einfließen.

Freundschaft wichtig

Vor allem ältere Menschen hätten schon die Fürsprache Mariens erfahren dürfen. Aber auch manchen Mensen könne man sich gut anvertrauen. Er erinnerte daran, dass sich manchmal lebenslange Freundschaften aus einer Begegnung heraus entwickeln. "Ich freue mich, dass in der kleinen Ortschaft Gutenfürst eine so schöne Kapelle steht, und dass sie sich Maria als Patronin ausgesucht haben", wandte er sich an die Gläubigen, die hier zum Beten herkommen: "Manche Tage haben schwierige Etappen, doch dann kommt oft etwas ganz Schönes." Die "Kirwablosn" umrahmte den Gottesdienst musikalisch. Pfarrer Herbert Rösl erhielt als Dankeschön eine Spende für den Kindergarten Teunz (300 Euro) überreicht. Er segnete abschließend die knapp 30 Meter lange Fichte, die mit aufwendigen Schnitzereien und frischem Grün geschmückt auf der Wiese oberhalb der Kapelle auf ihre Aufstellung wartete.

Doch vorher erfolgte noch der offizielle Bieranstich durch Bürgermeister Norbert Eckl. Die Jubiläums-Kirwa ließen sich auch seine beiden Stellvertreter, Robert Hechtl und Adolf Hammer, sowie Altbürgermeister und Ehrenbürger Josef Klier nicht entgegen. Das Aufstellen des mittlerweile 10. Kirwabaums klappte wieder bestens, wozu die "Kirwablosn" flotte Melodien beisteuerte. "Wer hot Kirwa? Mir hom Kirwa!", schallte es immer mal wieder über den Dorfplatz und nach getaner Arbeit und der "Bayern-Hymne" wurde mit Musik in den beheizten Stodl marschiert. Dort wartete bereits das Harmonika-Duo Matthias und Andreas Hofmeister, das fleißig und voller Schwung aufspielte. Später wurden sie von der Fünf-Mann-Band "Stockerholzer Buam" abgelöst, welche die Stimmung noch anheizte.

Tolle Kameradschaft

Die Vorsitzenden Markus Portner und Matthias Meier dankten für die tolle Kameradschaft in der Kirwawoche; einige vom Aufbauteam hatten sogar Urlaub genommen. Dank galt etlichen Sponsoren, darunter Martin Schneeberger (Baum, Stodl), Norbert Meier (Strom) und Simon Mehler (Halle). Alois Wilhelm hatte seine Hüpfburg aufgebaut und die "Tannenweg-Griller" kümmerten sich um den Hunger der Gäste. Etliche Vereinsabordnungen waren vertreten; weiter angereist waren eine Busgruppe vom "Triffnix" aus Altenstadt und der Pfreimder Kirwaverein. Feierlaune, Bar und Cocktails förderten lustige Schnappschüsse in der Fotobox.

Am frühen Sonntagmorgen wurden die Spuren der Jubiläums-Kirwa wieder beseitigt. Doch der Blick wird mit etwas Stolz noch längere Zeit einem prächtigen Kirwabaum gelten, der seinesgleichen sucht.

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Weitere Bilder im Internet:

www.onetz.de/1779798
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