Die Blaskapelle gehört zu Teunz wie die Kirche ins Dorf
Komplimente für Klangkörper

Die Bläserklasse eröffnete die Jahreshauptversammlung unter der Leitung von Stefan Karl und freute sich über den Applaus. Ein Solostück gab es von den zwei jüngsten Musikschülerinnen auf der Trompete (links) zu hören. Bild: exb
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Teunz
26.03.2018
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Die Blaskapelle gehört zu Teunz wie die Kirche ins Dorf. Diese Feststellung des Bürgermeisters freut nicht nur die Vorsitzende. Einen Wunsch des Gemeindeoberhauptes will der Klangkörper im Herbst gerne erfüllen.

17 Auftritte und 5 Ständchen listete Vorsitzende Inge Sippl bei der Jahreshauptversammlung der Blaskapelle Teunz im Gasthaus Schießl auf. Zuvor hatte die Bläserklasse ihren Auftritt, die sich über viel Applaus für ihre Darbietungen freute. Die Nachwuchsbläser konnten im Vorjahr schon Erfahrungen bei einigen kleinen Auftritten sammeln. Die Leitung hat Diplom-Musiklehrer Stefan Karl über, der auch als Dirigent der Blaskapelle wirkt.

Die Vorsitzende brachte Veranstaltungen und Auftritte im Vorjahr in Erinnerung. Kirchliche Fest und auch der Volkstrauertag wurden ohne Bezahlung umrahmt. Das größte Ereignis war die "Muse im Stodl" in Fuchsberg, wofür die Blaskapelle Lob von allen Seiten bekommen habe. Sippl dankte den Helfern, die etliche Tage im Einsatz waren. Der Verein Blaskapelle hat 264 Mitglieder und der Klangkörper kann auf 32 aktive Musiker zählen. 13 Kinder sind in der Bläserklasse formiert und 4 weitere erhalten Unterricht. Die Vorsitzende appellierte an die Anwesenden, passive Mitglieder zu gewinnen. Mit einem Jahresbeitrag von 14 Euro (Familie) und 10 Euro für Einzelmitgliedschaft (Kinder bis 16 Jahre sind frei) kann die Blasmusik in der Gemeinde unterstützt werden.

Zum Ende des Geschäftsberichts dankte sie dem Bürgermeister für die kostenlose Überlassung der Probenräume im Gemeindehaus und einen Zuschuss. Ein "Vergelt's Gott" galt Pfarrer Rösl für die Überlassung der Räume im Pfarrheim bei Bedarf. Ein Danke sagte sie dem zweiten Vorsitzenden Tobias Schmid für die Vertretungen und dem Dirigenten Stefan Karl, der die Bläserklasse mit viel Geduld führt und auch die aktive Kapelle zu guten Leistungen anspornt.

Zur außermusikalischen Jugendarbeit informierte Jugendvertreterin Ramona Götz und listete auf: Besuch im "Nabbadabbadoo"- Kinderland in Nabburg, das Theaterstück "Der gestiefelte Kater" auf dem Schwarwihrberg, die Teilnahme am Beach-Volleyballturnier in Gleiritsch, eine Advents-Bastelaktion, die Kaltwasser-Grill-Challenge und die Weihnachtsfeier. Heuer wurden Eier für den Osterbrunnen bemalt. Auf der Wunschliste stehen das "Nabbadabbadoo", Kegeln und Basteln.

"Die Blaskapelle gehört zu Teunz wie die Kirche ins Dorf", sagte Bürgermeister Norbert Eckl und sparte nicht mit Komplimenten für den Klangkörper. Er freute sich über die tolle musikalische Eröffnung der Versammlung und darüber, wie sich der Nachwuchs entwickelt. Besonders hob er die perfekt organisierte "Muse im Stodl" im Vorjahr heraus: "Das war für mich, und man hat es von vielen anderen Seiten gehört, ein Highlight in der Gemeinde Teunz. Vielen Dank für dieses Event." Der Bürgermeister fügte gleich noch eine Bitte um Wiederholung an: "Das belebt das Gemeindeleben enorm." Eckl bedankte sich für die Einsätze im weltlichen und kirchlichen Bereich und sprach es als wichtig an, dass die Blaskapelle die Vereine bei einem Begräbnis musikalisch zur Kirche hin begleitet: "Solche Bräuche sollte man nicht in Frage stellen."

Im Ausblick informierte die Vorsitzende über 16 feste Auftritte, darunter bei der Fahrzeugweihe der Feuerwehr Teunz, dem Patenbitten der Feuerwehr Zeinried und bei Festzügen, unter anderem in Pförring. Zwei Tage lang wird der 40. Geburtstag der Blaskapelle Teunz gefeiert: 22. September "Muse im Stodl" und 23. September Jubiläum mit Gottesdienst.
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