04.03.2018 - 15:34 Uhr
Teunz

Im Sinne von Peter Hauer weiterarbeiten Mit Herzblut Kapelle betreut

Seit 1996 existiert die Dorfkapelle nahe der Schlossbrauerei Fuchsberg. So lange gibt es auch den Kapellenbauverein von Fuchsberg. Über zwei Jahrzehnte lang hat der im Dezember verstorbene Altbürgermeister Peter Hauer zusammen mit seiner Frau das Kleinod betreut. Nun aber müssen sich andere darum kümmern.

Ulrich Wohlgemuth (Dritter von links) hat den Vorsitz des Kapellenbauvereins übernommen. Er wird von Alois Wilhelm (rechts neben ihm) und von einem engagierten Vorstandsteam unterstützt, worüber sich Pfarrer Herbert Rösl (rechts) freut. Bilder: frd (2)
von Christof FröhlichProfil

-Fuchsberg. Erst wurde in der "Bräu-Kapelle" in Fuchsberg ein Gottesdienst gefeiert, dann ging es ins Dorfwirtshaus zur Jahreshauptversammlung des Kapellenbauvereins, bei der ein neues Vorstandsgremium gefunden werden konnte.

Namens des stellvertretenden Vorsitzenden Johann Höcherl übernahm Josef Pühler die Versammlungsleitung, bei der am Beginn besonders an den am 21. Dezember verstorbenen langjährigen Vorsitzenden, den "Motor des Kapellenbauvereins", erinnert wurde. Posthum sprachen dem verstorbenen Peter Hauer Josef Pühler und in seinem Grußwort auch Pfarrer Herbert Rösl ihren besonderen Dank und Anerkennung dafür aus, dass er sich, zusammen mit seiner Gattin, über mehr als zwei Jahrzehnte um die Kapelle gekümmert und auch den Kapellenbauverein bis zu seinem Tod geführt hat. Der Dank von Pfarrer Rösl galt allen, die sich neben der Familie Hauer, ohne viel Aufhebens zu machen, mit um die Kapelle gekümmert, sich im Kapellenbauverein engagiert, sie mit Leben erfüllt und darin gebetet haben.

Treibende Kraft

Wie Josef Pühler in seinem Gedenken an den Vorsitzenden weiter ausführte, sei Peter Hauer von Beginn an die treibende Kraft im Verein gewesen, der es mit seiner Tatkraft und seinem Elan immer wieder schaffte, das "Vorhaben Kapellenbau" voranzutreiben und mit Hilfe einiger Mitbürger auch zu einem guten Ende zu bringen. Ohne Josef Hauer, so stellte Josef Pühler fest, wäre diese Kapelle in Fuchsberg wohl nie gebaut worden. In seinem Bericht listete Josef Pühler auf, dass an jedem Sonntag in der Fastenzeit in der Kapelle ein Kreuzweg gebetet worden ist und dass im Mai Maiandachten abgehalten worden sind.

Im Oktober ist jeden Sonntag der Rosenkranz für die Verstorbenen und an jedem 13. im Monat sind Fatimarosenkränze gebetet worden, wobei er Resi Bayer für das Vorbeten ein herzliches "Vergelt's Gott" aussprach. Um die Blumen und das Reinigen der Kapelle hat sich bisher immer Frau Hauer gekümmert, die Pflege der Rosen und Sträucher hat bisher Hans Höcherl übernommen, wofür er auch ihnen dankte.

Da Hans Höcherl diese Arbeit altersbedingt nicht mehr übernehmen kann, hat sich der GOV Fuchsberg bereiterklärt, sich künftig um die Blumen und Sträucher zu kümmern, auch für Reinigungsarbeiten werde sich der Kapellenbauverein künftig um freiwillige Kräfte bemühen. Zur Einstellung des Läutwerks hat sich Markus Forster gemeldet, die Kosten für den Strom von etwa 300 Kilowatt jährlich hat bisher die Familie Vogl übernommen, wie aus dem Kassenbericht von Elfriede Eckl zu hören war.

Für Einsatz gedankt

Da der Kapellenbauverein auch die Sanierung der Jakobikapelle unter der Federführung von Ulrich Wohlgemuth tatkräftig unterstützt hat und die Sorge um die beiden Kapellen in Verbindung mit der Pfarrei eine gemeinsame Sorge bleiben wird, erklärte sich Ulrich Wohlgemuth bereit, den Vorsitz des Kapellenbauvereins zu übernehmen (siehe Info-Kasten).

Nach der Wahl dankte Pfarrer Herbert Rösl allen, die sich in der Vergangenheit um die Dorfkapelle in irgendeiner Form gekümmert haben - aber auch allen, die sich für die Zukunft in die Pflicht nehmen lassen.

Neuwahlen

Ulrich Wohlgemuth (Vorsitzender); Alois Wilhelm (stellvertretender Vorsitzender); Josef Pühler (Schriftführer); Elfriede Eckl (Schatzmeisterin). Beisitzer sind Manfred Roßmann, Georg Kühner, Hermann Süß und Agnes Zwack. Die Kasse wird von Herbert Drachsler und Willi Greber geprüft. (frd)

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