Klärwärter tauschen sich bei Nnachbarschaftstag über alte Probleme und neue Verfahren aus
Messverfahren unter der Lupe

Die Klärwärter der Region Schwandorf-Nord trafen sich in der Kläranlage Teunz zu ihrem Nachbarschaftstag, einer Weiterbildung mit der Möglichkeit zum Austausch. Bürgermeister Norbert Eckl (Siebter von rechts) und Klärwärter Karl Weber führten durch die Anlage. Bild: frd
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Teunz
25.03.2018
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20 Kläranlagen gibt es in der Region Schwandorf Nord. Über allen wachen aufmerksame Klärwärter. Die Wassergüte hat für sie Priorität, doch nicht immer funktioniert die Technik perfekt. Manchmal weiß ein "Nachbar" Rat.

"Nachbarschaftstag" nennt sich das Treffen der Klärwärter benachbarter Kommunen: Eine gute Gelegenheit, um Erfahrungen auszutauschen und etwas Neues zu lernen. Alleine der Name dieses Treffens sagt schon aus, dass sich die Klärwärter der 20 Kläranlagen der Region Schwandorf-Nord über das ganze Jahr hinweg auch als gute "Nachbarn" fühlen, sich bei anfallenden Problemen austauschen und helfen, was letztendlich allen Wasserverbrauchern zugute kommt.

Elf Ortsteile

In Teunz empfing Bürgermeister Norbert Eckl die Klärwärter der Region Schwandorf Nord zum "Nachbarschaftstag" in der Kläranlage nahe der B 22. Eckl stellte den Anwesenden in kurzen Zügen seine aus elf Ortsteilen bestehende Gemeinde vor, die derzeit über vier Kläranlagen verfügt. Nach Abschluss des Kanalbaues in Fuchsberg wird auch von dort das Abwasser in die Teunzer Kläranlage fließen, die 1992 gebaut wurde. Derzeit nimmt die Anlage die Abwässer von 1350 Bürgern auf, ihre Kapazität ist damit aber nicht erschöpft.

Zu Beginn dieses Nachbarschaftstages stellte der Teunzer Klärwärter Karl Weber seinen Kollegen die technischen Einzelheiten vor und verwies auch gleich auf mögliche Probleme, die immer wieder auftreten und bewältigt werden müssen. Den Hauptpart dieses Fortbildungs- und Informationstages übernahm Erika Gröber von der Deutschen Gesellschaft für Wasser und Abwasser, die in Unterrichtseinheiten im Schwerpunkt zu den einzelnen Messverfahren (IQK-Messung), zur Vakuumwässerung und zur Probenhomogenisierung Stellung bezog.

Gemeinsame Probleme

Die Referentin war aber auch für alle anderen anstehenden Fachthemen offen. Gerade die Nachfragen würden immer auf gemeinsame Probleme in den Anlagen hinweisen. Deren Behebung sei schließlich eine der Hauptaufgaben der Klärwärter.
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