04.07.2017 - 17:28 Uhr
TeunzOberpfalz

Pfarrer Herbert Rösl feiert Priesterjubiläum Eine Freundschaft, die wächst

In Jesus einen Freund und in der täglichen Arbeit eine tolle Gemeinschaft. Pfarrer Herbert Rösl feierte sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Alleine war er dabei nicht.

Pfarrer Herbert Rösl mit seinen Konzelebranten beim „Vater unser“, das von den Gläubigen Hand in Hand gebetet wurde – Ein Symbol für Gemeinschaft mit Gänsehautfaktor.
von Tobias KrafczykProfil

(tkr) Ein Festzug mit einer nicht endenden Reihe an Fahnen, wunderbare Blumenteppiche, eine prächtig geschmückte Kirche und zwölf Geistliche in ihren wertvollen Messgewändern: Dies alles machte das Jubiläum von Pfarrer Herbert Rösl zu einem herausragenden "Event". Es war auch sehr beeindruckend, dass kirchliche und weltliche Vereinigungen aus drei Gemeinden den Rahmen für den Festakt bildeten. Und so wurde es ein wunderbar stimmungsvolles Miteinander im Pfarrhof, woran auch Domkapitular Prälat Johann Neumüller teilnahm.

Blumen und Fahnen

Seit Tagen waren die Obst- und Gartenbauvereine Teunz, Fuchsberg, Niedermurach und Pertolzhofen unterwegs, um den Blumenschmuck vorzubereiten. Die Gemeinde hatte Birken aufgestellt, die Straßen wurden gefegt. Schon am Vormittag wurden die Blumenteppiche gelegt und die Fahnen wehten an ihren Masten. Teunz hatte sich bestens herausgeputzt für das Fest.

Die Feierlichkeiten begannen mit einem Festzug durch das ganze Dorf, angeführt von den Ministranten der drei Pfarreien und den kirchlichen Vereinen, gefolgt von den Ehrengästen und der Edelweißkapelle Pertolzhofen sowie den weltlichen Vereinen der drei Gemeinden. Angekommen beim Pfarrhof begrüßte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Irmgard Glaser den Jubilar und seine Kollegen, ein musikalischer Gruß wurde vom Teunzer Kinderchor "Effata" vorgebracht und die Kindergartenkinder gratulierten mit einem Gedicht.

Zusammen mit seinen Konzelebranten feierte Herbert Rösl einen Gottesdienst, der geprägt war vom Dank für 25 erfüllende Jahre als Seelsorger. "Ich bin dankbar in Jesus einen Freund zu haben, der mich über so manchen Stein und durch die Schwierigkeiten hindurch begleitet. Unsere Freundschaft ist daran nicht zerbrochen, sondern nur stärker geworden." Mit diesen Worten leitete der Jubilar den Gottesdienst ein. Pfarrer Richard Salzl, der die Festpredigt hielt, beleuchtet auch das Verhältnis zu Gott. Die Liebe zu Gott zu vertiefen durch deren bewusstes Wahrnehmen, beispielsweise in der Schönheit der Schöpfung und durch Werke der Nächstenliebe, bezeichnete der Prediger als "Hausaufgabe des Lebens" für jeden Gläubigen.

Dem Jubilar wünschte er, dass er in der tiefen Liebe zu Gott auch die Zufriedenheit, Glück und Kraft des Lebens finden möge. Das "Vater unser", beteten die Gläubigen Hand in Hand. Es wurde so zu einem starken Bild der Gemeinschaft, in dem auch die Hürden in Form des Mittelgangs symbolisch überwunden wurden. Der Kirchenchor Teunz unter der Leitung von Edeltraud Uschold umrahmte den Gottesdienst mit einer Mischung schwungvoller und feierlicher Lieder, die einerseits den Dank und andererseits Segenswünsche für die Zukunft zum Ausdruck brachten.

Anschließend trafen sich die Gäste im Garten des Pfarrhofs. Der renovierte Stadel mit seinem rustikalen Ambiente und die Bäume boten einen wunderbaren Ort für den Empfang. Die Bewirtung hatte der Frauenbund Teunz zusammen mit den Pfarrgemeinderäten der Pfarreiengemeinschaft vorbereitet. Die Blaskapelle Teunz gestaltete den Empfang musikalisch. Den Auftakt machten die Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen aus Teunz, Niedermurach und Pertolzhofen sowie die Kirschenstiftung Fuchsberg, die nach dem Grußwort von Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Martin Pflug, eine Stola und eine Spende überreichten.

Segenswünsche der Minis

Die Ministranten hatten ihre Segenswünsche auf einem Bild zusammengetragen, welches die Oberministranten Bernadette Kühner, Michael Zimmet, Lukas Zangl und Sarah Zimmet überreichten. Für die weltlichen Gemeinden brachte Bürgermeister Norbert Eckl den Dank und die besten Wünsche für die Zukunft zum Ausdruck. Bürgermeister Martin Prey sprach für die Vereine und unterstrich die besondere Bedeutung der Gottesdienste auch bei den Vereinsfesten. Die Leiterinnen der Grundschulen Teunz und Niedermurach (Christine Braun und Ortrud Sperl) dankten ebenfalls.

Pfarrer Herbert Rösl beendete den offiziellen Teil mit einem Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer. Er betonte, wie wichtig ihm die Zusammenarbeit zum Wohle der Pfarreiengemeinschaft ist: "Auch wenn es manchmal nicht einfach ist und um Entscheidungen gerungen und für Ideen gekämpft werden muss, kann man sich am Ende über das Erreichte freuen und stolz darauf sein."

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