04.03.2018 - 20:00 Uhr
Thanstein

Obst- und Gartenbauverein holt sich Tipps für eine wohltuende Oase Hobby für staubfreie Seele

Ein Garten tut der Seele gut. Davon ist Fachberaterin Heidi Schmid überzeugt. Bei der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Kulz gab es allerdings Zimmerpflanzen: Mit Orchideen verabschiedete Gertraud Rötzer vom neuen Vorstandsduo einige scheidende Vorstandsmitglieder und dankte ihnen für die geleistete Arbeit.

Für die scheidenden Mitglieder (vorne, von links) Martha Sorgenfrei, Anita Kramer, Claudia Kühner, Brigitte Pößl und Agnes Böckl gab es eine Orchidee. Bürgermeister Walter Schauer und Fachberaterin Heidi Schmid (im Hintergrund) wissen ihr Engagement im Gartenbauverein zu schätzen. Bild: amö
von Annemarie MösbauerProfil

Über viele Jahre brachten sich folgende Frauen engagiert in den Verein ein: Martha Sorgenfrei war 19 Jahre aktiv, zuerst als Beisitzerin, dann als stellvertretende Vorsitzende. Anita Kramer war ebenfalls 19 Jahre als Beisitzerin vertreten, Agnes Böckl versah 11 Jahre das Amt der Schriftführerin. Claudia Kühner diente dem Verein 11 Jahre als Beisitzerin, und Brigitte Pößl stand 15 Jahre als Vorsitzende an der Spitze der Gartler. Bürgermeister Walter Schauer und Kreisfachberaterin Heidi Schmid schlossen sich dem Dank an.

Gartenfachfrau Schmid stellte klar heraus, welche Bedeutung der Verein hat. Er sei fachlich und auch gesellschaftlich aus dem Dorfleben nicht mehr wegzudenken. Besonderes Lob zollte sie dem Betrieb der Obstpresse. Natürlich produziertes Obst könne damit sinnvoll und gesund verwertet werden. Schmid verwies auf das Programm des Kreisverbandes und darauf, dass nun Streuobst im Mittelpunkt der Veranstaltungen steht. Mit einem Jugendwettbewerb soll der Nachwuchs zu Aktivitäten angespornt und Wissen vermittelt werden.

Beim Tag der offenen Gartentür können sich alle Gartenliebhaber an den Schönheiten erfreuen oder auch Ideen mit nach Hause nehmen. Prämierte Anwesen mit besonders schönen Gärten, wie die von Stefanie Schauer, Claudia Kühner und Hans Kulzer ließ Heidi Schmid in Bildern noch einmal Revue passieren. Es gebe einen Trend, Gärten als Wohnraum zu gestalten, merkte Schmid an und hatte dazu Fotos aus dem Landkreis parat. Die Fachberaterin lieferte Ideen: "Schon ein Bankerl vor dem Haus wirkt wohnlich", stellte sie fest. "Sitzgruppen vorm Haus, auf der Terrasse oder im Schatten eines Baumes laden ein zum Verweilen." Sandkästen für Kinder und Baumhäuser brächten ebenfalls Leben in den Garten. Mit den Gestaltungselementen Wasser, Blumen, Stauden und Pflaster lasse sich der Garten individuell nach eigenen Vorstellungen formen. Ein Balkon mit Sitzgelegenheit sei hingegen rückläufig, er zeige meist nur noch die Blumenpracht.

Mit einem sehr motivierenden Spruch zur Gartengestaltung beendete Heidi Schmid ihren Vortrag: "Ein schöner Garten wischt den Staub des Alltags von der Seele."

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