Kirchenchor Thanstein begeistert
Stimmgewaltig zum Jubiläum

"800 Jahre Thanstein" war der Anlass für das 8. Osterkonzert in der Pfarrkirche. Sänger und Instrumentalisten erhielten viel Beifall. Bild: rkp
Kultur
Thanstein
12.04.2018
41
0

"800 Jahre Thanstein" sind der Anlass für das 8. Osterkonzert des Kirchenchores. Zum Schluss gibt es Lieblingsstücke der Sänger und Instrumentalisten zu hören, die auch die vielen Zuhörer genießen. Der Nachwuchs brilliert mit einem Mini-Musical.

Über das mittlerweile 8. Osterkonzert konnten sich die Besucher am "Weißen Sonntag" in der sehr gut gefüllten Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Thanstein freuen. Es wartete ein wunderbarer und eindrucksvoller Hörgenuss. Nach sieben Osterkonzerten zwischen 2001 und 2016 stand heuer im Rahmen der Feierlichkeiten "800 Jahre Thanstein" wieder ein Osterkonzert unter der bewährten und langjährigen Leitung von Richard Waldmann auf dem Programm. Nach einer kurzen Begrüßung durch Pfarrer Eugen Wismeth erklang zu Beginn die Ostermotette "O filii et filiae" von Franz Liszt. Nach den Stücken "Singet dem Herrn ein neues Lied" (Bernhard Klein), "Österliches Alleluja" (Peter Hrncirik) und "O Licht der wunderbaren Nacht" (Dieter Blum) trug der Thansteiner Kinder- und Jugendchor "Mosaik" unter der Leitung von Paula Deml das Kinder-Mini-Musical "Ich bin bei Euch" von Dirk Schmalenbach vor.

Nachdem der gebürtige Thansteiner Paul Windschüttl das Orgelstück "Christ ist auferstanden" von Dieter Blum den Zuhörern mit allen Klangfarben der Thansteiner Orgel vorgetragen hatte, folgte "Jauchzet Gott, ihr Lande" (Julius Johann Weiland) und "All Things Bright and Beautiful" (John Rutter). Mit dem Hauptstück des diesjährigen Konzertes, der Kantate "Er ist wahrhaft auferstanden" des christlichen Komponisten und Dirigenten Klaus Heizmann, konnte der Thansteiner Kirchenchor samt Instrumentalisten sein ganzes Können eindrucksvoll unter Beweis stellen. Klaus Heizmann war einer der Musiker, die in den 1960er Jahren erstmals neue, moderne Töne in der Kirchenmusik anschlugen. Mit "Er ist wahrhaft auferstanden" nimmt er Mitwirkende und Besucher mitten hinein in das bewegende Geschehen am leeren Grab und in die große Freude über die Auferstehung des Herrn. Eine wichtige Rolle lag hierbei in den bewährten Händen der Erzählerin Paula Deml.

Zum Ende des Konzertes wurde eines des Lieblingsstücke des Chores, "Regina Coeli Laetare", dargeboten. Auch in der Zwischenzeit wurde das Publikum mit in das Konzert mit einbezogen. Bereits zum Einzug trug der Chor den Kanon "Surrexit Dominus vere" von Jacques Berthier vor. Dieser wurde nochmals zweimal gemeinsam mit den Zuhörern gesungen. Nach dieser eindrucksvollen Vorstellung wurden die wochenlangen Proben und Bemühungen vom Publikum mit langanhaltendem Applaus gewürdigt.

Der Thansteiner Kirchenchor wurde beim Konzert von Freunden, Bekannten und Familienangehörigen des Chorleiters unterstützt, welche die Solo- bzw. Instrumentalparts übernommen haben. Dies waren: Karin Waldmann (Sopran), Kathrin Filbinger (Oboe), Paula Deml (Sprecherin), Arcadiusz und Daria Podwika, Magdalena Waldmann (jeweils Violine), Johann Schöberl (Klarinette) und Paul Windschüttl (Orgel). Im Anschluss konnten sich alle Mitwirkenden im Pfarrheim stärken und sich beim gemütlichen Beisammensein über das Konzert austauschen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.