06.05.2013 - 00:00 Uhr
ThansteinOberpfalz

Davon erhofft sich der Verein wieder mehr Interesse - Bei Neuwahlen alle Ämter wieder besetzt Neue Regeln für Skat-Spielabende

Die "Thansteiner Skatfreunde" versammelten sich kürzlich zur Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Wintergarten Café. Vorsitzender Ulrich Knoch dankte für ihre zahlreiche Teilnahme an den verschiedenen Turnieren und Meisterschaften im Verbandsgebiet Niederbayern-Oberpfalz. Alle Ämter wurden bei den Neuwahlen zügig besetzt.

Die neue Führung der Thansteiner Skatfreunde mit Ulrich Knoch, Katrin Obermeier, Birgit Knoch, Wilhelm Nirschl, Franz Tennert, Josef Gerstl und Reinhard Schmidt (von rechts). Bild: dl
von Ludwig DirscherlProfil

Mit 42 Teilnehmern war das vierte "De Haan-Gedächtnisturnier" auch im vergangen Jahr ein Erfolg. Der Dank des Vorsitzenden galt der Schirmherrin Anna Irl. Beteiligt haben sich die Skatfreunde am Bürgerschießen des VPC Thanstein. Kein Interesse fand bei der Jugend ein Skat-Schnupperkurs beim Ferienprogramm.

Urkunden, Ehrennadeln und Geschenkkörbe erhielten die Vereinsbesten Albert Alt, Franz Tennert und Ulrich Knoch beim Jahresabschlussturnier überreicht. Der Mitgliederstand beträgt nach drei Austritten derzeit nur 21 Skatfreunde. Knoch dankte den Sponsoren Wintergarten Cafe, Opel-Meixensberger, Bäckerei Irl und Kappenberger & Braun, die mit Geld- und Sachspenden unterstützten. Bei vier Turnierspielern bedankte er sich namentlich für ihr Engagement im Skatverband Niederbayern/Oberpfalz.

Im Vereinsregister

Der Verein ist seit 28. Januar 2002 ins Vereinsregister eingetragen. Mehrheitlich stimmten die Mitglieder dafür, nach der gültigen Satzung das Vereinsgeschehen weiterhin zu gestalten und den Zusatz "eingetragener Verein" zu streichen. Da eingehende Spielgelder in der Regel wieder ausgespielt werden, kann der Skatverein keine Gemeinnützigkeit erhalten. Einstimmig wurde beschlossen, dass die Mitgliedsbeiträge zwischen 15. und 31. März eines jeden Jahres eingezogen werden. Mehr Beteiligung erwartet der Vorsitzende bei den vierzehntägigen Spielabenden. Um hier mehr Interesse zu schaffen, werden öfter Sachpreise vergeben und die Spielgeldregelung wird neu festgelegt. Nach längerer Diskussion fand der Antrag Zuspruch, das Abreizgeld für die ersten drei verlorenen Spiele (0,50 Euro) und ab dem vierten Spiel (ein Euro) einzuführen.
Der Wahlausschuss mit Franz Tennert leitete die Neuwahl, bei der ein Wahlvorschlag vorlag. Nach sechsjähriger Amtszeit konnte der Vorsitzende Ulrich Knoch mehrheitlich in seinem Amt bestätigt werden. Der Vorsitzende überreichte dem Gründungsmitglied Ludwig Dirscherl für seine dreizehnjährige Tätigkeit als zweiter Vorsitzender ein Präsent. Mit einer gemeinsamen Brotzeit endete die Jahreshauptversammlung.

Die besten Kartler

Die besten Kartler bei der ersten gespielten Runde des Abends waren Reinhard Schmid mit 1 209 Punkten, gefolgt von Franz Tennert (1 177), Ludwig Dirscherl (982) und Josef Gerstl (920). In der zweiten Runde gewann Ludwig Dirscherl (1 003) vor Franz Tennert (997), Albert Alt (653).

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