Beton für die Abrollcontainer

Politik
Thanstein
16.10.2017
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Die Notwendigkeit der Erweiterung der Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Kulz-Dautersdorf wurde schon in der letzten Sitzung geklärt. Es herrscht Einverständnis, den Lückenschluss zwischen der GVS und der Ortsstraße Dautersdorf herzustellen. Der Gemeinderat genehmigte nachträglich die Beauftragung der Firma Fischer aus Rötz.

-Kulz. Die 45. Sitzung des Gemeinderates eröffnete Bürgermeister Walter Schauer im Feuerwehrhaus Kulz und begann mit den Bauanträgen. Der Antrag von Michael Böhm zum Neubau eines Wohnhauses mit Carport in Dautersdorf wurde positiv abgesegnet. "Es ist erfreulich, dass damit wieder eine Baulücke geschlossen wird", ergänzte Bürgermeister Schauer.

Abweichungen genehmigt

Aloisia und Ludwig Scherr planen den Abbruch der bestehenden Garage und einen Neubau einer landwirtschaftlichen Werkstatt mit Lagerräumen in der Gemarkung Berg. Die Räte gaben ebenfalls das gemeindliche Einvernehmen. Auch hier erhalte das Ortsbild eine Aufwertung. Bürgermeister und Gemeinderäte sahen beim Antrag von Johann und Margot Krämer auf Anbau eines Carports an die bestehende Garage keine Probleme und stimmten ebenfalls geschlossen dafür. Allerdings werden einige Festsetzungen des Bebauungsplans "Am Berg" durch das Bauvorhaben nicht eingehalten.

So überschreitet der Carport die Baugrenzen. Die Dachneigung beträgt nicht, wie vorgeschrieben, 40 bis 45 Grad, sondern nur 15 Grad. Ferner ist eine Dacheindeckung mit transparenten Plexicarbonatplatten vorgesehen, entgegen der roten Dachziegel. Für diese Abweichungen haben die Antragsteller Begründungen abgegeben. Die Räte stimmten den Abweichungen zu.

Diskussionsbedarf gab es bei der Beratung über die Befestigung des 150 Quadratmeter großen Bauhoflagerplatzes hinter dem Feuerwehrstadel in Thanstein. Die Firma Fischer hatte hier eine Pflasterung zu den gleichen Konditionen wie bei der Recyclinghoferweiterung angeboten. Gemeinderat Franz Mühlbauer hatte erhebliche Bedenken, die dann auch vom ganzen Gremium geteilt wurden, dass ein Pflaster durch Bewegen von Containern schnell beschädigt werden könnte. So beschloss der Rat gegen die Stimme von Bürgermeister Schauer, der weiterhin für die günstigere Pflasterung ist, dass die Stellfläche für die Abrollcontainer inklusive Umgriff betoniert und mit Bewehrung versehen werden soll. Der Rest wird gepflastert.

Weitere Angebote

Die Gemeinderäte schlugen vor drei weitere Angebote für diese Arbeit einzuholen. Bürgermeister Schauer informierte über eine zweite Zuwendungsrate von 171 000 Euro für die GVS Kulz-Dautersdorf. Somit wären von der Festbetragsförderung (510 000 Euro) bereits 296 000 Euro ausbezahlt. Es schloss sich eine nichtöffentliche Sitzung an.
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